Handball

Handball - EHF-Cup: Siege für SC Magdeburg und Rhein-Neckar Löwen

SID
SC Magdeburg hat im EHF-Cup einen Sieg eingefahren.

Die Handballer des SC Magdeburg haben im EHF Cup ihre makellose Bilanz gewahrt und liegen weiter auf Viertelfinalkurs. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert gewann am 3. Spieltag der Gruppenphase beim früheren Champions-League-Finalisten HBC Nantes in Frankreich mit 31:28 (15:9) und übernahm damit die Tabellenführung der Gruppe C.

Beste Werfer beim SCM waren mit jeweils sieben Treffern Erik Schmidt und Michael Damgaard Nielsen.

Der dreimalige Titelträger hatte zum Auftakt in eigener Halle gegen Gorenje Velenje aus Slowenien gewonnen (32:26), anschließend folgte ein weiterer Sieg (31:27) beim spanischen Vertreter Ademar Leon.

Rhein-Neckar Löwen feiern Auswärtssieg

Einen Tag nach der Trennung von Trainer Kristjan Andresson haben die Rhein-Neckar Löwen Kurs auf das Viertelfinale gehalten. Unter der Regie von Oliver Roggisch und Michel Abt gewann der Bundesligist beim spanischen Vertreter Liberbank Cuenca 33:28 (16:16) und festigte mit dem dritten Sieg im dritten Spiel die Führung in der Gruppe B.

Nach einer temporeichen und engen ersten Hälfte stabilisierten sich die Gäste im Hexenkessel von Cuenca nach der Pause deutlich. Beste Löwen-Werfer waren Uwe Gensheimer und Niclas Kirkelökke mit jeweils acht Toren.

Am Samstag hatten die Löwen das Ende der Zusammenarbeit mit dem Isländer Andresson bekannt gegeben. Wer das Team nach der Interimslösung mit dem Sportlichen Leiter Roggisch und Abt, bislang Trainer der zweiten Mannschaft, übernimmt, ist noch offen. Der Meister von 2016 und 2017 liegt in der Bundesliga (30:16 Punkte) sowie dem Aus im Pokal weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

Einen Ausrutscher im EHF-Cup hatten sich am Vortag die Füchse Berlin geleistet. Nach dem 25:26 (11:13) beim bis dato sieglosen spanischen Vertreter BM Logrona la Rioja muss der Vorjahresfinalist mit nur drei Punkten nach drei Spieltagen bereits früh um seinen Traum von der Teilnahme am Final Four (23./24. Mai) in eigener Halle bangen.

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