Power Ranking zur Handball-EM: DHB-Team? Die Kings sind andere!

 
Die Handball-EM 2020 in Österreich, Schweden und Norwegen steht vor der Tür. Wer sind die Top-Favoriten? Wem könnte eine Überraschung gelingen? Wer ist krasser Außenseiter? Und wo landet das DHB-Team? SPOX gibt im Power Ranking Antworten.
© getty
Die Handball-EM 2020 in Österreich, Schweden und Norwegen steht vor der Tür. Wer sind die Top-Favoriten? Wem könnte eine Überraschung gelingen? Wer ist krasser Außenseiter? Und wo landet das DHB-Team? SPOX gibt im Power Ranking Antworten.
Platz 24: Lettland. Erste EM-Teilnahme! Außer Rückraum-Riese Kristopans und Keeper Kugis (beide Vardar) spielen alle Akteure bei kleinen Klubs. In der Quali gelang ein Sieg gegen Slowenien, in der Vorbereitung setzte es eine Pleite gegen Luxemburg.
© imago images
Platz 24: Lettland. Erste EM-Teilnahme! Außer Rückraum-Riese Kristopans und Keeper Kugis (beide Vardar) spielen alle Akteure bei kleinen Klubs. In der Quali gelang ein Sieg gegen Slowenien, in der Vorbereitung setzte es eine Pleite gegen Luxemburg.
Platz 23: Bosnien-Herzegowina. Die Drachen sind EM-Neulinge - und mit Frankreich, Norwegen und Portugal in einer Horror-Gruppe. Ließen in der Vorbereitung mit einem Remis in Kroatien aufhorchen. Das Team hat eine gute Abwehr und Keeper Buric (Flensburg).
© imago images
Platz 23: Bosnien-Herzegowina. Die Drachen sind EM-Neulinge - und mit Frankreich, Norwegen und Portugal in einer Horror-Gruppe. Ließen in der Vorbereitung mit einem Remis in Kroatien aufhorchen. Das Team hat eine gute Abwehr und Keeper Buric (Flensburg).
Platz 22: Ukraine. Die Ukrainer sind nach zehn Jahren wieder bei einem Großereignis vertreten. Bitter: Rückraum-Star Onufrijenko (Zaporozhye) ist verletzt. Die Hoffnungen ruhen auf Spielmacher Zhukov und Torhüter Komok (beide Zaporozhye).
© imago images
Platz 22: Ukraine. Die Ukrainer sind nach zehn Jahren wieder bei einem Großereignis vertreten. Bitter: Rückraum-Star Onufrijenko (Zaporozhye) ist verletzt. Die Hoffnungen ruhen auf Spielmacher Zhukov und Torhüter Komok (beide Zaporozhye).
Platz 21: Montenegro. Bei der fünften EM soll der erste Sieg gelingen. Es fehlt Konstanz: Quali-Remis gegen Färöer Inseln nach Sieg gegen Dänemark. Rückschlag: Vujovic (künftig Berlin) fällt aus. Mit Simic, Lipovina und Cavor sind drei HBL-Spieler dabei.
© imago images
Platz 21: Montenegro. Bei der fünften EM soll der erste Sieg gelingen. Es fehlt Konstanz: Quali-Remis gegen Färöer Inseln nach Sieg gegen Dänemark. Rückschlag: Vujovic (künftig Berlin) fällt aus. Mit Simic, Lipovina und Cavor sind drei HBL-Spieler dabei.
Platz 20: Schweiz. Endlich erfüllt sich der Traum von Andy Schmid von einem großen Turnier mit der Nati. Um Schmid herum hat die Schweiz ein Team mit vielen jungen Spielern. Das Erreichen der Hauptrunde ist insgesamt unrealistisch.
© imago images
Platz 20: Schweiz. Endlich erfüllt sich der Traum von Andy Schmid von einem großen Turnier mit der Nati. Um Schmid herum hat die Schweiz ein Team mit vielen jungen Spielern. Das Erreichen der Hauptrunde ist insgesamt unrealistisch.
Platz 19: Niederlande. Nach 49 Jahren ist Oranje wieder bei einem Großereignis vertreten. Der erste DHB-Gegner setzt vor allem auf Abwehr-Stratege Van Olphen und Rechtsaußen Schagen (Lemgo). Coach ist der frühere Füchse-Trainer Richardsson.
© imago images
Platz 19: Niederlande. Nach 49 Jahren ist Oranje wieder bei einem Großereignis vertreten. Der erste DHB-Gegner setzt vor allem auf Abwehr-Stratege Van Olphen und Rechtsaußen Schagen (Lemgo). Coach ist der frühere Füchse-Trainer Richardsson.
Platz 18: Weißrussland. Die Shevtsov-Truppe ist zum vierten Mal in Serie bei einer EM dabei. Fast alles hängt von Spielmacher Pukhouski (Zaporozhye) ab. Auch die Kielce-Profis Kulesh (Rückraum links) und Karalek (Kreis) gilt es zu beachten.
© getty
Platz 18: Weißrussland. Die Shevtsov-Truppe ist zum vierten Mal in Serie bei einer EM dabei. Fast alles hängt von Spielmacher Pukhouski (Zaporozhye) ab. Auch die Kielce-Profis Kulesh (Rückraum links) und Karalek (Kreis) gilt es zu beachten.
Platz 17: Polen. Die Glanzzeiten sind vorbei, der Umbruch trägt aber langsam Früchte. Die Hoffnungsträger sind die Torhüter Kornecki (Kielce) und Morawski (Plock) sowie die Außen Moryto (Kielce) und Krajewski (Plock). Und Abwehrchef Syprzak (Paris).
© imago images
Platz 17: Polen. Die Glanzzeiten sind vorbei, der Umbruch trägt aber langsam Früchte. Die Hoffnungsträger sind die Torhüter Kornecki (Kielce) und Morawski (Plock) sowie die Außen Moryto (Kielce) und Krajewski (Plock). Und Abwehrchef Syprzak (Paris).
Platz 16: Serbien. Vujin, M. Ilic und die Nenadic-Brüder spielen nicht mehr für Serbien, Füchse-Keeper Milosavljev fällt aus. Der Rückraum ist eher mäßig besetzt. Eine Waffe sind dagegen die Außenspieler Radivojevic (Szeged) und Nemanja Ilic (Toulouse).
© getty
Platz 16: Serbien. Vujin, M. Ilic und die Nenadic-Brüder spielen nicht mehr für Serbien, Füchse-Keeper Milosavljev fällt aus. Der Rückraum ist eher mäßig besetzt. Eine Waffe sind dagegen die Außenspieler Radivojevic (Szeged) und Nemanja Ilic (Toulouse).
Platz 15: Russland. Seit Jahren geht bei den Russen nichts mehr. Auch diesmal dürfte das Team Mittelmaß verkörpern. Ein Problem sind die Torhüter, die selten konstant halten. Mit Linksaußen Dibirov (Vardar) haben die Russen einen Weltklassespieler.
© getty
Platz 15: Russland. Seit Jahren geht bei den Russen nichts mehr. Auch diesmal dürfte das Team Mittelmaß verkörpern. Ein Problem sind die Torhüter, die selten konstant halten. Mit Linksaußen Dibirov (Vardar) haben die Russen einen Weltklassespieler.
Platz 14: Ungarn. Mit Bodo und Lekai fallen zwei Stammkräfte aus, der hinausgezögerte Umbruch findet endlich statt. Superstar Nagy ist endgültig nicht mehr dabei. Ungarn hat eine junge Truppe, die zur Wundertüte werden könnte.
© getty
Platz 14: Ungarn. Mit Bodo und Lekai fallen zwei Stammkräfte aus, der hinausgezögerte Umbruch findet endlich statt. Superstar Nagy ist endgültig nicht mehr dabei. Ungarn hat eine junge Truppe, die zur Wundertüte werden könnte.
Platz 13: Nordmazedonien. Nach wie vor hängt alles vom 39-jährigen Superstar Kiril Lazarov (Nantes) ab. Neben Lazarov müssen es Torhüter Ristovski (Benfica), Markoski (Metalurg), Stoilov (Vardar) und Peshevski (Stuttgart) richten.
© getty
Platz 13: Nordmazedonien. Nach wie vor hängt alles vom 39-jährigen Superstar Kiril Lazarov (Nantes) ab. Neben Lazarov müssen es Torhüter Ristovski (Benfica), Markoski (Metalurg), Stoilov (Vardar) und Peshevski (Stuttgart) richten.
Platz 12: Tschechien. Bei der EM 2018 waren die Tschechen mit Rang sechs die große Überraschung. Das Trainer-Duo Filip und Kubes setzt mit taktischen Finessen Ausrufezeichen. Erneut wird der Fokus auf der Abwehr um Horak (Kiel) liegen.
© getty
Platz 12: Tschechien. Bei der EM 2018 waren die Tschechen mit Rang sechs die große Überraschung. Das Trainer-Duo Filip und Kubes setzt mit taktischen Finessen Ausrufezeichen. Erneut wird der Fokus auf der Abwehr um Horak (Kiel) liegen.
Platz 11: Österreich. Den Heimvorteil im Rücken, mit Nordmazedonien, Tschechien und der Ukraine eine lösbare Gruppe: Die Hauptrunde ist machbar. Rückraum-Star Bilyk (Kiel), Torhüter Bauer (Porto) und Rechtsaußen Weber (Nordhorn) müssen liefern.
© imago images
Platz 11: Österreich. Den Heimvorteil im Rücken, mit Nordmazedonien, Tschechien und der Ukraine eine lösbare Gruppe: Die Hauptrunde ist machbar. Rückraum-Star Bilyk (Kiel), Torhüter Bauer (Porto) und Rechtsaußen Weber (Nordhorn) müssen liefern.
Platz 10: Portugal. Keine Nation hat sich so rasant entwickelt wie die Portugiesen. In der Quali wurde Frankreich bezwungen. Als Topstars gelten Rückraumspieler Gomes (Porto) und Kreisläufer Frade (Sporting). Bitter: Duarte (Montpellier) fällt aus.
© imago images
Platz 10: Portugal. Keine Nation hat sich so rasant entwickelt wie die Portugiesen. In der Quali wurde Frankreich bezwungen. Als Topstars gelten Rückraumspieler Gomes (Porto) und Kreisläufer Frade (Sporting). Bitter: Duarte (Montpellier) fällt aus.
Platz 9: Island. Nach vier Jahren ist der 39-jährige Rechtsaußen Petersson (RN Löwen) wieder dabei. Daneben werden die Nordmänner von Linksaußen Sigurdsson (Paris) und Spielmacher Palmarsson (Barcelona) getragen. Die Hauptrunde ist Pflicht.
© getty
Platz 9: Island. Nach vier Jahren ist der 39-jährige Rechtsaußen Petersson (RN Löwen) wieder dabei. Daneben werden die Nordmänner von Linksaußen Sigurdsson (Paris) und Spielmacher Palmarsson (Barcelona) getragen. Die Hauptrunde ist Pflicht.
Platz 8: Slowenien. Vranjes hat das Amt des Nationaltrainers von Skandalnudel Vujovic übernommen. Nach dem Verpassen der WM 2019 sollten die Slowenen wieder stark sein. Zarabec, Janc, Blagotinsek, Bombac - das Spielermaterial passt.
© getty
Platz 8: Slowenien. Vranjes hat das Amt des Nationaltrainers von Skandalnudel Vujovic übernommen. Nach dem Verpassen der WM 2019 sollten die Slowenen wieder stark sein. Zarabec, Janc, Blagotinsek, Bombac - das Spielermaterial passt.
Platz 7: Schweden. Trotz des Heimvorteils dürfte Schweden nur eine Außenseiterchance auf eine Medaille haben. Der Fokus ist auf die Abwehr mit den Löwen-Akteuren Nielsen und dem Torhütergespann Appelgren und Palicka gerichtet.
© getty
Platz 7: Schweden. Trotz des Heimvorteils dürfte Schweden nur eine Außenseiterchance auf eine Medaille haben. Der Fokus ist auf die Abwehr mit den Löwen-Akteuren Nielsen und dem Torhütergespann Appelgren und Palicka gerichtet.
Platz 6: Kroatien. Nach Rang fünf bei der Heim-EM 2018 und Platz sechs bei der WM 2019 streben die Kroaten eine Medaille an. Linksaußen gibt es wegen der Ausfälle von Strlek und Mihic ein Problem. Neben Duvnjak (Kiel) soll es Cindric (Barcelona) richten.
© getty
Platz 6: Kroatien. Nach Rang fünf bei der Heim-EM 2018 und Platz sechs bei der WM 2019 streben die Kroaten eine Medaille an. Linksaußen gibt es wegen der Ausfälle von Strlek und Mihic ein Problem. Neben Duvnjak (Kiel) soll es Cindric (Barcelona) richten.
Platz 5: Deutschland. Das DHB-Team ist im Kampf ums Halbfinale wegen der Ausfälle Außenseiter, aber keineswegs chancenlos. Starke Leistungen von Wolff/Bitter im Tor und in der Abwehr von Pekeler/Wiencek sind die Grundvoraussetzung.
© getty
Platz 5: Deutschland. Das DHB-Team ist im Kampf ums Halbfinale wegen der Ausfälle Außenseiter, aber keineswegs chancenlos. Starke Leistungen von Wolff/Bitter im Tor und in der Abwehr von Pekeler/Wiencek sind die Grundvoraussetzung.
Platz 4: Norwegen. Das Fehlen von Myrhol ist ein harter Schlag. Dennoch verfügt der Vizeweltmeister von 2017 und 2019 über ein Repertoire an großartigen Spielern. Letztlich wird aber die Leistung von Superstar Sagosen (Paris) alles entscheidend sein.
© getty
Platz 4: Norwegen. Das Fehlen von Myrhol ist ein harter Schlag. Dennoch verfügt der Vizeweltmeister von 2017 und 2019 über ein Repertoire an großartigen Spielern. Letztlich wird aber die Leistung von Superstar Sagosen (Paris) alles entscheidend sein.
Platz 3: Spanien. Der Titelverteidiger zählt erneut zu den Topfavoriten und hat in Angriff und Abwehr brutal viel Qualität und Routine aufzubieten. Eine kleine Auswahl gefällig? Dujshebaev, Canellas, Entrerrios, Sarmiento und Aguinagalde.
© getty
Platz 3: Spanien. Der Titelverteidiger zählt erneut zu den Topfavoriten und hat in Angriff und Abwehr brutal viel Qualität und Routine aufzubieten. Eine kleine Auswahl gefällig? Dujshebaev, Canellas, Entrerrios, Sarmiento und Aguinagalde.
Platz 2: Frankreich. Nach den Halbfinal-Teilnahmen (EM 2018 und WM 2019) scheint die "neue" Generation bereit, den ersten Titel zu holen. Vor allem von Mem wird viel erwartet, natürlich auch von Karabatic. Wie wird der Ausfall von Mahe kompensiert?
© getty
Platz 2: Frankreich. Nach den Halbfinal-Teilnahmen (EM 2018 und WM 2019) scheint die "neue" Generation bereit, den ersten Titel zu holen. Vor allem von Mem wird viel erwartet, natürlich auch von Karabatic. Wie wird der Ausfall von Mahe kompensiert?
Platz 1: Dänemark. Olympiasieger und Weltmeister sind sie aktuell, nun soll der Grand Slam erfolgen. Sind alle Stammkräfte um Hansen (Paris) fit, dürften sie kaum zu stoppen sein. Das Problem: Keeper Landin, Lasse Svan und Rasmus Lauge sind angeschlagen.
© getty
Platz 1: Dänemark. Olympiasieger und Weltmeister sind sie aktuell, nun soll der Grand Slam erfolgen. Sind alle Stammkräfte um Hansen (Paris) fit, dürften sie kaum zu stoppen sein. Das Problem: Keeper Landin, Lasse Svan und Rasmus Lauge sind angeschlagen.
1 / 1
Werbung
Werbung