Handball

Handball-WM: DHB-Team schlägt Niederlande zum Hauptrundenstart

SID
Torhüterin Dinah Eckerle zeigte gegen die Niederlande eine bärenstarke Vorstellung.
© imago images

Die deutschen Handballerinnen haben zum Start der WM-Hauptrunde den nächsten Favoriten gestürzt und sind ihrem Olympia-Ziel ganz nahe. Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener schlug im japanischen Kumamoto die Niederlande dank einer bärenstarken zweiten Hälfte sowie ihrer einmal mehr überragenden Torhüterin Dinah Eckerle mit 25:23 (11:12).

Mit 5:1-Punkten übernahm Deutschland die Führung in seiner Gruppe, auch das Halbfinale ist in Reichweite. Ein weiterer Sieg am Montag (7.00 Uhr) gegen den EM-Elften Serbien würde der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) einen Platz unter den besten sieben Teams und damit die Teilnahme an einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio garantieren.

"Ja, es ist geil natürlich, wenn es so läuft und man so einen Punkt im Spiel hat, an dem man weiß, du kannst das das Ding jetzt drehen", sagte Eckerle.

Groener lobte die Deckungsarbeit seines Teams. "Die Abwehrleistung war Wahnsinn. Wir haben 60 Minuten in der Abwehr hervorragend gekämpft", sagte der Niederländer.

Emily Bölk beste DHB-Werferin

In einem zu Beginn zerfahrenen Spiel ging das defensiv stabile Deutschland fahrlässig mit seinen zahlreich vorhandenen Chancen um. Im niederländischen Tor überragte im ersten Abschnitt Torhüterin Tess Wester, auf der anderen Seite fand mit zunehmender Spieldauer aber auch Eckerle mit zahlreichen Paraden immer besser in die Partie. Zudem stieg die Effizienz im deutschen Angriff deutlich.

Rückraumschützin Emily Bölk war im umgebauten Aqua Dome in Kumamoto mit sechs Treffern die beste Werferin der DHB-Auswahl. Nach dem Spiel gegen Serbien, das am Sonntag Asienmeister Südkorea (36:33) die erste Niederlage zugefügt hatte, schließt am Mittwoch (12.30 Uhr) das Duell mit Rekordeuropameister Norwegen die zweite Turnierphase ab.

Es war der insgesamt vierte deutsche Erfolg im Turnierverlauf. In der Vorrunde hatte Deutschland unter anderem Mitfavorit Dänemark geschlagen (26:25).

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