Handball

Carsten Lichtlein über Schulzeit mit Dirk Nowitzki: "Mussten uns anhören, dass man mit Sport kein Geld verdienen kann"

SID
Carsten Lichtlein und Dirk Nowitzki: Der Handballer und der NBA-Star waren in Würzburg auf der gleichen Schule.

Bei den Erinnerungen an seine Schulzeit in Würzburg muss Carsten Lichtlein schmunzeln. Der frühere Handball-Nationaltorhüter hatte bei der Bitte um Freistellung vom Unterricht die gleichen Probleme wie Dirk Nowitzki - das Basketballidol war am Röntgen-Gymnasium in einem höheren Jahrgang.

"Dirk und ich mussten uns immer anhören, dass man mit Sport kein Geld verdienen kann", sagte Lichtlein dem Mannheimer Morgen.

Beim Gedanken an Nowitzkis Verträge bei den Dallas Mavericks musste Lichtlein lachen. "Das sollte man Dirk heute mal erzählen, dass man mit Basketball kein Geld verdienen kann", sagte der Schlussmann des Bundesligisten HC Erlangen. Der frühere NBA-Superstar Nowitzki hat in seiner Karriere allein mehr als 200 Millionen Dollar Gehalt bekommen.

Die Gespräche beim Rektor in Würzburg seien stets gleich gewesen. "Wir mussten immer um Freistellung vom Unterricht bitten, wenn wir für einen Lehrgang mit der Bayern-Auswahl oder mit der Jugend-Nationalmannschaft nominiert wurden", so Lichtlein.

"Das Gute: Unser Schulleiter hat uns jedes Mal gehen lassen", sagte Lichtlein weiter. "Wirklich jedes Mal. Aber auch die Standpauke kam jedes Mal. Dass wir auf unsere Noten achten und dass wir zusehen müssen, ein vernünftiges Abitur zu machen."

Im Interview mit SPOX und DAZN hatte Nowitzki kürzlich selbst über seine Schulzeit gesprochen. "Da gab es dann auch immer mal einen Verweis wegen Schwätzen oder Stören des Unterrichts, aber das gehört eben dazu", erzählte Nowitzki unter anderem.

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