Handball

"17 Spieler sind ein bisschen viel"

SID
Martin Schwalb und der HSV Hamburg sind in dieser Saison hinter den Erwartungen zurückgeblieben
© getty

Der finanziell angeschlagene Champions-League-Sieger HSV Hamburg wird seinen Kader in der kommenden Saison deutlich verkleinern. Dies bekräftigte der neue HSV-Geschäftsführer Holger Liekefett am Rande einer Veranstaltung des Vereins Hamburger Sportjournalisten am Donnerstag.

"Ich kann jetzt schon sagen, dass es nicht 17 Spieler sein werden", sagte Liekefett dem Radiosender "NDR Info", "das ist ein bisschen viel. Das muss auch anders gehen, weil wir das auch finanziell darstellen müssen."

In der kommenden Woche soll Klarheit darüber herrschen, mit welcher Kadergröße die Hamburger in die kommende Saison starten werden.

"Meine Wunschstärke wären zwischen 13 und 15 Akteure inklusive Perspektivspieler", sagte Liekefett, der Anfang März die Nachfolge des Mitte Februar entlassenen Christoph Wendt angetreten hatte.

Aus in der Champions League

Präsident und Mäzen Andreas Rudolph hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, auslaufende Spieler-Verträge mit Ausnahme der Personalie Stefan Schröder nicht verlängern zu wollen.

Die Hamburger, die in dieser Serie bislang deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind, waren mit 19 Spielern in diese Saison gestartet. Dem Ausscheiden in der 2. Rundes im DHB-Pokal folgte am vergangenen Wochenende das überraschende Scheitern im Achtelfinale der Champions League.

Platz zwei noch möglich

In der Bundesliga steht der Klub zurzeit auf dem vierten Platz, drei (Minus-)Punkte hinter Spitzenreiter THW Kiel. "Ich sehe definitiv noch die Chance auf Platz zwei oder drei und damit die direkte Champions-League-Qualifikation. Mit ganz guten Umständen ist auch noch die Meisterschaft drin", sagte Liekefett.

Klubboss Rudolph hatte seinen Besuch bei der Veranstaltung kurzfristig abgesagt.

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