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Handball

Kraus sagt Comeback ab, Kneule rückt nach

SID
Michael Kraus gewann mit dem HSV Hamburg die Champions League
© getty

Das Comeback von Michael Kraus in der deutschen Handball-Nationalmannschaft ist überraschend geplatzt.

Der Spielmacher von Champions-League-Sieger HSV Hamburg sagte Bundestrainer Martin Heuberger für die entscheidenden Spiele der EM-Qualifikation in Montenegro am kommenden Mittwoch (20.00 Uhr) in Podgorica und gegen Israel am darauffolgenden Samstag (14.00 Uhr) in Aschaffenburg ab. Grund sind nach Auskunft des Deutschen Handballbundes (DHB) "unaufschiebbare private Termine" des 29-Jährigen.

Heuberger hatte mit Kraus geplant und wollte mit der Nominierung des Weltmeisters von 2007 auf die kurzfristige Absage von Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen (Füchse Berlin) reagieren, der wegen einer Knieverletzung (Einriss der Patellasehne) ausfällt. Kraus erklärte sich zunächst zu einer Rückkehr bereit, wollte für eine definitive Zusage allerdings noch persönliche Dinge klären. Anstelle von Kraus berief Heuberger nun den Göppinger Tim Kneule in das Aufgebot.

Göppinger Kneule im Aufgebot

"Der Ausfall von Christophersen trifft uns an einer empfindlichen Stelle", sagte Heuberger: "Aber jetzt werden wir die Chance nutzen und mit Tim Kneule erneut einen jüngeren Spieler heranführen."

Zuvor hatten bereits der Wetzlarer Steffen Fäth (ebenfalls Einriss der Patellasehne) und Christian Dissinger (Kreuzbandriss) ihre Teilnahme an den Schlüsselspielen abgesagen müssen. Deutschland benötigt zwei Siege, um sicher bei der EM in Dänemark (12. bis 26. Januar 2014) dabei zu sein. Am Kreis muss der Bundestrainer zudem auch auf den Balinger Christoph Theuerkauf (Hüft-Operation) verzichten. Dessen Platz nimmt der Berliner Evgeni Pevnov ein.

Die Torjäger der WM-Qualifikation

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