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Handball

Nach Kopfstoß: Nincevic vor Comeback

SID
Ivan Nincevic wurde nach dem brutalen Kopfstoß per Trage abtransportiert
© getty

Linksaußen Ivan Nincevic (31) von den Füchsen Berlin steht früher als erwartet vor einem Comeback auf dem Handball-Feld. Sven-Sören Christophersen fällt dagegen bis zu fünf Wochen verletzt aus.

Der Rückraumspieler zog sich am Mittwoch im Training einen Einriss der Patellasehne des linken Knies zu und wird voraussichtlich vier bis fünf Wochen ausfallen. Der 28-Jährige hatte Ende des vergangenen Jahres bereits mehrere Wochen wegen einer Meniskusverletzung pausieren müssen.

Damit verpasst Christophersen nicht nur das letzte Saisonspiel der Füchse bei der TSV Hannover-Burgdorf am Samstag (16.30 Uhr), sondern auch die entscheidenden Spiele der EM-Qualifikation mit der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). Die Nationalmannschaft braucht in Montenegro am kommenden Mittwoch (20.00 Uhr in Podgorica) und gegen Israel am darauffolgenden Samstag (14.00 Uhr in Aschaffenburg) unbedingt zwei Siege, um sicher beim Endrundenturnier in Dänemark (12. bis 26. Januar 2014) dabei zu sein.

Nincevic: Abschiedsvorstellung vor Wechsel?

Hoffen dürfen die Berliner dagegen auf ein Comeback von Linksaußen Ivan Nincevic (31). Der Kroate, für den die Saison nach einem Kopfstoß durch Ex-Nationalspieler Torsten Jansen eigentlich schon beendet schien, befindet sich wieder im Training und könnte bereits gegen Hannover-Burgdorf wieder auflaufen.

"Wir entscheiden am Samstag, aber vielleicht ist er fit für einen kurzen Einsatz", sagte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson. Nincevic, der nach der Saison zu Dinamo Minsk nach Weißrussland wechselt, hatte zuvor grünes Licht für einen Einsatz signalisiert. "Ich würde gern noch mal für die Füchse auflaufen", sagte der Flügelspieler. Nincevic hatte bei dem Foul am 21. Mai schwere Prellungen an Jochbein und Hinterkopf und eine Gehirnerschüterrung erlitten.

Die Berliner wollen mit einem Sieg beim Tabellensechsten in Hannover den vierten Rang verteidigen. Der Platz hinter den Rhein-Neckar Löwen könnte am Ende für eine Teilnahme am Wildcard-Turnier um ein Champions-League-Ticket entscheidend sein. Der HSV Hamburg, der am Samstag zeitgleich in Melsungen antritt, lauert mit einem Punkt Rückstand auf die Füchse auf dem fünften Rang.

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