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Handball

Großwallstadt zögert Abstieg hinaus

SID
Joakim Larsson und TV Großwallstadt haben nach dem Sieg noch Chancen auf den Nichtabstieg
© getty

Durch einen 33:28-Erfolg bei TuS N-Lübbecke hat der TV Großwallstadt den drohenden Abstieg aus der Bundesliga vorerst verhindert.

Durch einen 33:28 (17:15)-Erfolg bei TuS N-Lübbecke zögerten die Mainfranken den drohenden Sturz in die Zweitklassigkeit noch einmal um mindestens 24 Stunden hinaus, könnten allerdings schon am Sonntag im Falle eines Sieges ihres früheren Erzrivalen VfL Gummersbach bei den Füchsen Berlin oder aber am letzten Spieltag bei einer Niederlage gegen Meister THW Kiel als dritter Absteiger feststehen. Zunächst jedoch verkürzte der auch von einer Lizenzverweigerung bedrohte TVG durch seinen erst sechsten Saisonsieg den Rückstand auf Gummersbach auf nur noch einen Punkt.

Im zweiten, nur noch für die Statistik bedeutenden Samstag-Spiel unterlag HBW Balingen-Weilstetten gegen MT Melsungen 29:34 (11:15). Ex-Champion SG Flensburg-Handewitt kann am Sonntag durch einen Erfolg bei Frisch Auf Göppingen seine erneute Qualifikation für die Champions League perfekt machen.

Großwallstadt war 1969 in die Bundesliga aufgestiegen und gehörte dem Oberhaus seit der Gründung der eingleisigen Eliteklasse ohne Unterbrechung an. Die größten Erfolge der Mainfranken waren die Europapokal-Triumphe im Landesmeister-Wettbewerb 1979 und 1980. Außerdem gewann der TVG noch zwei weitere Europacup-Trophäen, er feierte insgesamt sieben deutsche Meistertitel und vier Pokalsiege. Schon Mitte Mai hatte die Lizenzierungskommission der Liga Großwallstadt aus finanziellen Gründen die Spielgenehmigung für die kommende Saison im Oberhaus verweigert.

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