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Handball

Nincevic: "Mein Gesicht ist mehr wert"

Von Felix Götz
Ivan Nincevic musste nach dem Foul von Torsten Jansen abtransportiert werden
© getty

Zehn Meisterschaftsspiele, aber maximal zwei Monate Sperre, dazu eine Geldstrafe von 15.000 Euro: Für Ivan Nincevic von den Füchsen Berlin ist die Strafe für Torsten Jansen nicht hoch genug. Der Kroate überlegt, ob er gegen den Hamburger zivilrechtlich vorgehen wird.

Hamburgs Torsten Jansen ist für seinen Kopfstoß gegen Berlins Ivan Nincevic beim 28:25-Sieg des HSV mit der Höchststrafe belegt worden. Für Nincevic, der sich bei der Aktion schwere Prellungen an Jochbein und Hinterkopf sowie eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen hat, ist die Strafe nicht hoch genug.

"Das Urteil ist zu wenig - aber so sind nun mal die Regularien. Mein Gesicht ist mehr wert als 15.000 Euro", sagte der kroatische Linksaußen, für den die Saison gelaufen ist, der "dpa".

"Warum hast du das gemacht?"

Da die Saison bald vorbei ist und Jansen maximal zwei Monate gesperrt werden kann, muss der 178-malige deutsche Nationalspieler lediglich bei den noch ausstehenden Partien gegen den TBV Lemgo und in Melsungen aussetzen.

"Für eine normale Rote Karte in der letzten Spielminute bekommt man automatisch ein Spiel Sperre - und für einen Kopfstoß gibt es nun zwei Spiele", zeigte Nincevic für die Entscheidung der Disziplinarkommission kein Verständnis.

Womöglich wird er nun sogar zivilrechtlich gegen Jansen vorgehen. " Darüber werde ich mit meiner Frau in der kommenden Woche beraten", erklärte der 31-Jährige, der gegenüber "Sport1" von einem Telefonat mit Jansen berichtete: "Er hat mich angerufen. Und ich habe ihn gefragt: Warum hast du das gemacht? Aber er kann es sich auch nicht erklären."

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