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Handball

Löwen holen ersten Titel der Vereinsgeschichte

SID
Die Rhein-Neckar Löwen konnten den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte feiern
© getty

Die Rhein-Neckar Löwen haben mit dem Gewinn des EHF-Cups den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte geholt. Im Finale des Final-Four-Turniers besiegte der Bundesliga-Zweite den Gastgeber HBC Nantes 26:24 (16:12). Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen hat im Spiel um Platz drei eine knappe Niederlage einstecken müssen.

Das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson überwand mit dem Sieg den "Final-Fluch", nachdem sie zuvor in vier Endspielen immer als Verlierer den Platz verlassen hatten.

Die Löwen starteten vor 5000 Zuschauern im ausverkauften Palais des Sports de Beaulieu gut in die Partie gegen aggressiv verteidigende Franzosen und erkämpften sich eine hochverdiente Vier-Tore-Führung zur Halbzeit. Die zweite Spielhälfte entwickelte sich zu einer Zitterpartie, da die Hausherren zwischenzeitlich nur noch zwei Tore zurücklagen. Mit einer starken Schlussphase sicherten sich die Gäste verdient den Cup.

"Ganze Welt umarmen"

"Wir haben hier zwei fantastische Spiele gezeigt und sind verdient Sieger", wird Trainer Gudmundur Gudmundsson auf der Vereinshomepage der Löwen zitiert. Linksaußen Stefan Sigurmannsson, der ausgerechnet an seinem 23. Geburtstag den Titel gewann, ergänzte: "Das ist sensationell, das fühlt sich so gut an, ich könnte die ganze Welt umarmen."

Dreimal standen die Rhein-Neckar-Löwen bereits im deutschen Pokalfinale und einmal im Endspiel des Europapokals der Pokalsieger - der große Wurf war ihnen erst beim fünften Versuch vergönnt. "Dieser Europacup hat für uns, hat für unseren Klub einen unglaublichen Wert. Damit haben wir uns nicht nur für eine grandiose Saisonleistung, sondern auch für großes Durchhaltevermögen belohnt. Auch wenn sich dieser Pott was Aufwand, Kosten und gerade schwerwiegende Verletzungen angeht, nicht rechnet", so Manager Thorsten Storm.

Göppingen mit viel Pech

Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen musste unterdessen im Spiel um Platz drei eine knappe Niederlage einstecken. Die Göppinger verloren gegen das dänische Team Tvis Holstebro 27:28 (15:16) und verpassten es, der enttäuschenden Saison einen positiven Abschluss zu geben.

Beste Werfer der Göppinger waren Manuel Späth, Tim Kneule und Momir Rnic mit jeweils fünf Treffern. Für Holstebro war Michael Nielsen mit sieben Toren erfolgreichster Torschütze.

Das Final-Four im Überblick

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