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Handball

Alle Spiele, alle Gruppen, alle Topscorer

Von SPOX
Nikola Karabatic avancierte im Halbfinale gegen Island zum entscheidenden Mann
© Getty

Vorrunden-Gruppe D (in Wiener Neustadt)

19. Januar

Spanien - Tschechien 37:25 (17:10)

Topscorer: Iker Romero (14 Tore) - Filip Jicha (8 Tore)

Romero lieferte eine brilliante Partie ab. Spanien hatte Pech, dass sich Goalie Arpad Sterbik gleich zu Beginn verletzte, konnte den Ausfall aber verschmerzen. Tschechien blieb zunächst zwar am Ball und erarbeitete sich nach 16 Minuten eine Zwei-Tore-Führung. Von da an wachten die Spanier aber auf, allen voran Romero, der ein Tor nach dem anderen warf. Die Hoffnung der Tschechen für die zweite Hälfte war früh dahin, da Spanien bald eine Neun-Tore-Führung inne hatte und so problemlos den Sieg einfuhr.

Frankreich - Ungarn 29:29 (16:16)

Topscorer: Nikola Karabatic (7 Tore) - Ferenc Ilyes (7 Tore)

Eine echte Schlacht auf Augenhöhe lieferten sich Frankreich und Ungarn. Bei den Franzosen stach vor allem Karabatic hervor, der im ersten Durchgang fünf Mal traf. Ungarn kam mehr über das Kollektiv, stand in der Defensive kompakt und aggressiv und zeigte sich treffsicher in der Offensive. Ungarn legte in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe drauf und lag neun Minuten später bereits mit vier Toren in Front. Fünf Minuten vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse: Ungarns Scuch musste das Feld verlassen, Frankreich erzielte zwei Treffer in Folge und war wieder dran. Ungarn nahm die Auszeit, die jedoch wenig half: Karabatic glich in der letzten Minuten zum letztendlich verdienten Unentschieden aus.

20. Januar

Tschechien - Frankreich 20:21 (10:16)

Topscorer: Filip Jicha (6) - Daniel Narcisse, Luc Abalo (beide 4)

Was ist denn mit den Franzosen los? Schon wieder ist der Top-Favorit nur haarscharf einer Blamage entgangen. Nach dem Remis gestern gab es gegen Tschechien diesmal einen hauchdünnen Sieg. Nikola Karabatic wurde anfangs geschont, aber daran lag es nicht. Gleich zu Beginn erarbeitete sich Frankreich eine klare Führung. Die Probleme fingen erst in der zweiten Hälfte an, als die Franzosen komplett den Faden verloren, das Tor nicht mehr trafen und sich Tschechien herankämpfte. Frankreich konnte den Schalter nicht mehr umlegen und drohte die Partie sogar zu verlieren, wäre da nicht Thierry Omeyer gewesen. Der Torwart machte ein Weltklassespiel. Mit 30 Sekunden auf der Uhr hatten die Osteuropäer die große Chance zum Ausgleich, doch Tomas Sklenak scheiterte am französischen Torwart. Jerome Fernandez brachte es anschließend auf den Punkt: "Hätte Thierry Omeyer nicht so toll gehalten, hätten wir verloren."

Ungarn - Spanien 25:34 (9:17)

Topscorer: Milorad Krivokapic, Peter Gulyas (beide 5) - Victor Tomas, Alberto Entrerrios (beide 7)

Spanien ist durch und hat sich zweimal beeindruckend präsentiert. Gegen die Ungarn stellte Entrerrios mit zwei frühen Toren die Weichen auf Sieg, die Spanier hatten zu keiner Zeit Mühe mit ihrem Gegner. Und das, obwohl für den etatmäßigen Torwart Arpad Sterbik die EM beendet ist. Sterbik verletzte sich im Spiel gegen Tschechien, wurde aber auch gegen Ungarn nicht vermisst. Weil die mit dem Tempo der Spanier nicht mithalten konnten. Bezeichnend: In der ersten Hälfte gelangen Krivokapic und Co. nur einmal zwei Tore in Folge. Für die Ungarn geht's im letzten Gruppenspiel gegen Tschechien um alles. Ein Punkt reicht fürs Weiterkommen, eine Niederlage würde das Aus bedeuten.

22. Januar

Frankreich - Spanien 24:24 (10:10)

Topscorer: Nikola Karabatic (5) - Julen Aguinagalde, Juan Antonio Garcia (beide 6)

Im Spitzenspiel der Gruppe D ging es hin und her. Spanien legte los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 4:1, doch Frankreich zeigte sich im Vergleich zu den ersten beiden Gruppen stark verbessert. Der Topfavorit des Turniers kam wieder heran und gleich noch vor der Pause aus. Spanien konnte sich bei Torwart Jose Javier Hombrados bedanken, dass es nicht noch schlimmer kam: Mit zwei gehaltenen Siebenmetern war er der Rückhalt im Team. In der zweiten Hälfte war es dann Frankreich, das den besseren Start erwischte. Spanien sah schon wie der sichere Verlierer aus, bekam dann aber irgendwie nochmal einen Schub. Innerhalb von sieben Minuten machten die Iberer aus einem 15:20 ein 21:21 und gehen nach dem Remis als Gruppensieger in die Hauptrunde.

Ungarn - Tschechien 26:33 (13:14)

Topscorer: Gabor Csaszar (6) - Filip Jicha (14)

Filip Jicha pflügt bei der EM weiter durch die gegnerischen Abwehrreihen. Im entscheidenden Spiel ums Weiterkommen machte der Kieler sein bestes Spiel und sicherte so den Sieg. In Jan Filip (11 Tore) hatte er einen kongenialen Partner. Bis zur Pause hatte es für die Ungarn eigentlich noch ganz ordentlich ausgesehen, doch danach brach die Defensive auseinander. Die Schwachstelle war dabei nicht selten im Tor zu finden. Eigentlich waren es sogar zwei Schwachstellen, denn weder Nenad Puljezevic (5 von 18 Würfen gehalten) noch Nandor Fazekas (9 von 29) konnten wirklich überzeugen. Außerdem gelang Ferenc Ilyes bei 9 Versuchen kein Tor. Kurios: Bei den Tschechen warfen überhaupt nur sechs verschiedene Spieler auf Ungarns Kasten.

 

Tabelle

PlatzNationSiegeNiederlagenPunkte
1.
Spanien
2
0
5
2.
Frankreich
10
4
3.
Tschechien1
2
2
4.
Ungarn
0
2
1

 

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