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Handball

EHF vergibt WM-Platz an Ungarn

SID

Sarajewo - Nach dem Abbruch des WM-Qualifikationsspiels zwischen Bosnien-Herzegowina und Ungarn in Sarajewo hat der europäische Handball-Verband EHF drastische Sanktionen gegen Bosnien verhängt.

Die EHF entschied am 19. Juni in erster Instanz, dass die Partie mit dem Spielstand des Abbruchs gewertet wird, also mit 27:24 für Ungarn, und damit Ungarn das Ticket für die Weltmeisterschaft in Kroatien erhält.

Gegen den Verband von Bosnien-Herzegowina wurde eine Strafe von 7500 Euro verhängt, zudem muss das Nationalteam die nächsten beiden Heimspiele vor leeren Rängen austragen.

Randale bosnischer Fans

Beim Stand von 27:24 in der 49. Minute hatten bosnische Fans von den Rängen aus immer wieder Gegenstände in Richtung der Schiedsrichter, Offiziellen und ungarischen Spieler geworfen. Die ungarischen Spieler Gyula Gal und Nikola Eklemovic wurden von den Wurfgegenständen getroffen. Das hatte zu Unterbrechungen und schließlich zum Abbruch durch die isländischen Schiedsrichter Hlynur Leifsson und Anton Palsson geführt.

Ungarn hatte das Hinspiel bereits mit 27:25 für sich entschieden. Die Gruppen-Auslosung für die WM in Kroatien vom 17. Januar bis 1. Februar 2009 in Kroatien findet am 21. Juni statt.

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