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Fussball

HSV: Neuer Trainer Tim Walter soll die "Unaufsteigbaren" endlich ins Ziel führen

SID
Tim Walter ist neuer Trainer beim HSV.

Tim Walter soll den HSV endlich zurück in die Bundesliga führen. Am Dienstag wurde der neue Trainer vorgestellt.

Tim Walter zögerte nicht lange. Bedenken, als nächster Trainer an den "Unaufsteigbaren" des Hamburger SV zu scheitern? Kamen beim neuen Trainer des einstigen Bundesliga-Dinos gar nicht erst auf. "Der HSV hat sich so um mich bemüht und die Gespräche waren so positiv, dass ich für mich schnell entschlossen habe, dass ich es machen will", sagte der 45-Jährige bei seiner Vorstellung am Dienstag.

Walter ist der sechste Coach, der den 2018 abgestiegenen HSV endlich zurück in die Bundesliga führen will. Aus einer schwierigen Ausgangsposition. Denn die Konkurrenz könnte durch die Abstiege von Schalke 04 und Werder Bremen in der kommenden Saison noch schlagkräftiger werden als in der abgelaufenen Saison.

"Wir haben eine Überzeugung bei Tim Walter", sagte Sportchef Jonas Boldt: "Ich gehe davon aus, dass nicht nur Bremen und Schalke den Anspruch haben, aufzusteigen. Wir haben einen eigenen Anspruch und werden auf uns schauen."

Walter ist dabei der künftige Leader, der den Favoriten endlich nach drei vierten Plätzen ins Ziel bringen soll. Der neue Trainer der Hanseaten übernimmt das Amt von Horst Hrubesch, der im Saisonendspurt interimsmäßig eingesprungen war. Zuvor hatte sich der HSV von Daniel Thioune getrennt.

HSV: Tim Walter will junge Spieler fördern

Walter stand zuletzt beim VfB Stuttgart unter Vertrag, ehe er dort im Dezember 2019 seinen Posten vorzeitig räumen musste. Zuvor hatte er ein Jahr erfolgreich bei Holstein Kiel gearbeitet. Der neue Coach erhält einen Zweijahresvertrag und führt nach der Sommerpause die sportlichen Geschicke des Zweitligateams. Er steht für einen offensiven Ansatz und will auch junge Spieler fördern.

Den selbstbewussten Fußballlehrer aus Bruchsal in Baden-Württemberg erwartet eine knackige Aufgabe. Mit Christian Titz, Hannes Wolf und Dieter Hecking hatten sich nach dem Abstieg unterschiedliche Trainertypen versucht und waren letztlich wie Thioune gescheitert.

Hrubesch mahnte nach dem 4:0-Erfolg zum Abschluss gegen Eintracht Braunschweig eine klare Saisonanalyse an. "Wir haben eine schlagkräftige Truppe, standen im Februar mit einigen Punkten Vorsprung oben", sagte der 70-Jährige: "Die Frage ist, was du dann investieren musst? Du musst mehr tun, um besser zu werden und das haben wir nicht getan."

Walter kündigte an, den Austausch mit Hrubesch rasch zu suchen. "Es wäre fahrlässig, sich nicht mit ihm zu unterhalten", sagte der neue Hoffnungsträger des HSV. Ab dem 23. Juli, dem Saisonstart der zweiten Liga, gilt es für ihn.

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