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Fussball

Schalke 04: Schröder vorgestellt - drei Neubesetzungen verkündet

Von SPOX/sid
Schröder betont bei Schalke 04 die Wichtigkeit von Zusammenhalt.

Zweitligist Schalke 04 hat bei der Vorstellung von Sportdirektor Rouven Schröder (45) die Besetzung von drei bislang offenen Planstellen bekannt gegeben. Mit Beginn der neuen Saison treten Gerald Asamoah als Leiter Lizenz, Andre Hechelmann als Chefscout/Leiter Scouting und Jörn Menger als Leiter Athletik ihre jeweiligen Aufgaben bei den Königsblauen an.

"Ich habe dreieinhalb Wochen lang intensiv inoffiziell angepackt und mit Peter Knäbel jeden Tag Ideen geschmiedet, um Schalke in die richtige Richtung zu bringen. Es geht darum, hart zu arbeiten, viel zu tun und weniger zu reden", sagte Schröder bei seiner Präsentation.

Schröder sieht sich als Teamarbeiter. "Wir haben viel zu tun. Ich werde all meine Leidenschaft mit einbringen. Gemeinsam gehen wir die Herausforderung an. Wir müssen eine Gemeinschaft sein - und das nicht nur sagen, sondern auch leben", betonte er.

Sportvorstand Knäbel lobte derweil den neuen sportlich Verantwortlichen: "In Rouven Schröder konnten wir einen Sportdirektor gewinnen, der mit Kompetenz, Leidenschaft und Akribie überzeugt und der über ein großes nationales und internationales Netzwerk verfügt. Dadurch wird er unseren Lizenzbereich nach vorne bringen."

Schalke 04: Schröder unterstützt Grammozis "zu 100 Prozent"

Ex-Nationalspieler Asamoah ist bereits seit Anfang März Teil des Profi-Leistungszentrums, verantwortete dort als Koordinator Lizenzspieler unter anderem die organisatorischen Abläufe und agierte als Verbindungsmann zwischen Vorstand, Trainer-Team und Mannschaft. "Für mich ist unheimlich wichtig, dass Gerald mit dem Trainer mein wichtigster Ansprechpartner rund um die Mannschaft wird", äußerte Schröder.

Beschönigen wollte er die Situation nicht: "Es ist klar, dass wir Spieler mit Verträgen aus der ersten Liga haben. Aber auch diese Spieler werden eine Ablöse versprechen. Kein Spieler darf über dem Verein stehen." Es gehe darum für die 2. Liga " eine gesunde Mischung zu haben. Wir haben eine erfahrene Achse, aber auch die Jungspieler werden ihre Chancen bekommen."

Keine Alternative gebe es zu Cheftrainer Dimitrios Grammozis, der nach seiner Amtsübernahme im März den Abstieg auch nicht mehr abwenden konnte: "Es gibt 100-prozentige Unterstützung für Dimitrios Grammozis. Ich habe vollste Überzeugung in ihn, das hat er auch verdient. Es gibt kein Wenn, es gibt kein Aber, es gibt nur eine Richtung", erklärte Schröder.

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