Fussball

Hamburger SV, News und Gerüchte - Corona: Erster Sponsor springt ab

Von SPOX
Für den HSV läuft es zurzeit nicht rund.

Der erste Sponsor des Hamburger SV ist aufgrund der Corona-Pandemie abgesprungen. Der HSV und der FC St. Pauli dürfen ab Montag wieder auf Rasen trainieren. Martin Harniks Läden sind aufgrund der Coronakrise besonders in Gefahr. Ihm droht ein Schaden in Millionenhöhe. Hier gibt es News und Gerüchte zum Hamburger SV.

Sponsor trennt sich vom HSV

In Zeiten der Coronakrise trennte sich der Medienpartner NDR als Sponsor vom Hamburger SV. Der bis zum Saisonende laufende Vertrag wird nicht mehr verlängert. "Der Norddeutsche Rundfunk steht vor großen finanziellen Herausforderungen und muss sparen", erklärt NDR-Media-Geschäftsführer Carsten Netzel der Bild. Auch bei Hannover 96 und dem Handball-Tabellenführer THW Kiel hat sich der Sender zurückgezogen.

HSV und FC St. Pauli: Ab Montag wieder Training auf Rasen

Der HSV und der FC St. Pauli dürfen ab Montag wieder auf Rasen trainieren. "Ab Montag gibt es eine Ausnahmegenehmigung", erklärte ein Sprecher der Innenbehörde der Bild. Ein "organisiertes Individual-Training in Kleingruppen" sei laut Behördenangaben erlaubt. "Das ist ein erster Schritt in die Normalität. Es ist für alle gut, wieder auf den Platz zu kommen", sagte HSV-Trainer Dieter Hecking.

Beim Training haben sich die Spieler jedoch an strenge Bedingungen zu halten. Es soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern bestehen und Körperkontakt nicht erlaubt sein. Insgesamt solle man die allgemeinen Verhaltensregeln des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörde befolgen.

Corona: Harnik leidet als Unternehmer

Martin Harnik ist neben seiner Rolle als HSV-Stürmer auch Unternehmer. "Mir geht es mit Blick auf meine Geschäfte wie den meisten anderen Unternehmern auch. Für den Großteil von uns ist das eine Katastrophe. Das Schwierige ist die Ungewissheit. Niemand weiß: Wann geht es weiter, wann darfst du die Läden wieder öffnen", sagte er der MOPO.

"Es wird Unternehmer geben, die an dieser Krise finanziell zugrunde gehen. Andere wiederum werden darauf spekulieren, dass Läden frei werden oder Geschäfte aufgekauft werden können. So ist es ja meistens in solchen ungewissen Situationen", erklärte der ehemalige österreichische Nationalspieler.

Der 32-Jährige ist Gesellschafter des Betriebes "Party Helden" (Kostüme, Party-Deko, Luftballons) und besitzt sechs Läden (fünf in Hamburg, einen in Kiel). In den Läden verteilt, arbeiten insgesamt fast 50 Mitarbeiter.

Martin Harnik: Seine Karrierestatistiken im Überblick

VereinSpieleToreVorlagen
VfB Stuttgart2146835
Hannover 9665328
SV Werder Bremen4784
Fortuna Düsseldorf30133
Hamburger SV1422

 

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung