Gnabry wollte "auf keinen Fall in die zweite Liga"

Von SPOX
Serge Gnabry erteilte dem VfB Stuttgart eine Absage
© getty

Der VfB Stuttgart bemühte sich im Sommer ebenfalls um Serge Gnabry, der vom FC Arsenal zu Werder Bremen gewechselt war. Der Absteiger blitzte bei dem Youngster allerdings ab. "Wir haben frühzeitig Kontakt aufgenommen und haben erfahren, dass er auf keinen Fall in die zweite Liga möchte. Damit war die Sache erledigt", erklärte VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten.

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Trotz des Korbs zeigte sich Schindelmeiser über die Ergebnisse der Transferphase zufrieden. "Für einen Zweitligisten ist es grundsätzlich schwieriger, Wunschspieler zu bekommen. Aber unter den gegebenen Voraussetzungen können wir sehr zufrieden sein", so der 52-Jährige,

Vor allem von Neuzugang Benjamin Pavard verspricht sich der ehemalige Hoffenheimer Manager einiges. "Halb Europa ist auf der Suche nach diesem Spielertyp Innenverteidiger. Von allen, die sich in unserem Raster befanden, war Benjamin der Passendste", so Schindelmeiser, der aber auch einschränkte: "Dass er auf Grund seines jungen Alters noch nicht über maximale Erfahrung verfügt, ist uns bewusst, aber wir sind davon überzeugt, dass er sich durchsetzen kann. Der Blick muss schon auch in die Zukunft gerichtet sein."

Dass die Schwaben im Sommer nochmal nachlegen, will er zudem nicht ausschließen: "Wir haben unser Pulver im Sommer bewusst nicht auf einmal verschossen. Wir könnten auch im Winter noch investieren, was unser Plan aktuell nicht vorsieht." Auch wenn Schindelmeiser nicht fest mit dem Aufstieg planen will, blickt er doch positiv in die Saison: "Wir haben jetzt deutlich bessere Voraussetzungen, um den Sprung in die erste Liga zu schaffen."

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