Lieberknecht: "Ich liebe diesen Verein"

Von SPOX
Torsten Lieberknecht bekennt sich zu Eintracht Braunschweig
© getty

Eintracht Braunschweig thront nach drei Spieltagen an der Spitze der 2. Liga. Zufrieden ist Trainer Torsten Lieberknecht dennoch nicht, wenngleich er doch alles für die Löwen stehen und liegen lassen würde.

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Drei Spiele, drei Siege: Der Start von Eintracht Braunschweig in die neue Saison der 2. Liga ist mehr als gelungen. Dass Trainer Torsten Lieberknecht dennoch nicht zufrieden ist, hat einen einfachen Grund, wie er im kicker erklärt.

"Es wäre einer gewesen, wenn wir die erste Runde im DFB-Pokal überstanden hätten, aber da sind wir ausgeschieden", sagt er zu einem möglichen Traumstart. Im Pokal scheiterten die Löwen an den Würzburger Kickers. Nicht ohne Grund: "Mir hat diese absolute Gier, dass wir das Pokalspiel gewinnen wollen, gefehlt. Das war mir zu leidenschaftslos, das mag ich überhaupt nicht."

Dafür gilt nun volle Konzentration auf die Liga. Dort kann endlich wieder richtig angegriffen werden: "Unsere allgemeine Entwicklung hat uns in die Lage versetzt, erstmalig viel Geld durch Spielerverkäufe einzunehmen. [,..] Die Kunst besteht darin, dieses Geld dann vernünftig einzusetzen. Da machen Marc Arnold als Manager und unser Chefscout Dirk Fischer super Arbeit."

"Sehe noch offene Potenziale"

Gerade die geforderte Innovation und Kreativität gefällt Lieberknecht so am Braunschweig-Job. Einer von vielen Gründen, lange zu bleiben: "Auf jeden Fall kann von einer familiären Atmosphäre innerhalb des Teams, des Vereins, aber auch im Zusammenspiel mit den Fans und Partnern gesprochen werden."

Dementsprechend hat er noch viel vor und ist offen, was eine Vertragsverlängerung angeht: "Es gibt Rahmenbedingungen, die mir wichtig sind, die aber nichts mit finanziellen Dingen zu tun haben. Mir liegt das hier am Herzen. Ich liebe diesen Verein, ich liebe die Stadt mit ihren Menschen und ich sehe noch offene Potenziale."

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