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Fussball

Ein Hauch von Durchmarsch

RB Leipzig will mit hochklassigen Neuzugängen den Aufstieg klarmachen
© getty

Sturm

Das Personal: Emil Forsberg, Yussuf Poulsen, Terrence Boyd

Abgänge: Denis Thomalla (Lech Posen), Federico Palacios Martinez (RB Leipzig II), Matthias Morys (VfR Ahlen), Smail Prevljak (RB Salzburg), Omer Damari (RB Salzburg, Leihe), Daniel Frahn (Heidenheim), Ante Rebic (Florenz, war ausgeliehen), Yordy Reyna (RB Salzburg, war ausgeliehen)

Zugänge: Davie Selke (Werder Bremen), Nils Quaschner (RB Salzburg), Marcel Sabitzer (RB Salzburg)

Offene Positionen: keine

Kandidaten: keine

Die Situation: Nicht nur klubintern folgte in der Offensive ein wahres Beben. Insgesamt acht - teils schon zuvor verliehene - Offensivkräfte verlassen die Bullen, nur drei Etablierte dürfen auch kommende Saison für die Leipziger Wirbeln.

Vor allem der teuerste Zweitliga-Transfer aller Zeiten, Davie Selke, rückte den Klub mit dem finanzstarken Brausehersteller im Rücken in den Fokus der Kritik. Der ehemalige Bremer wechselt für acht Millionen Euro an den Cottaweg und wird die ohnehin schon beeindruckende Offensive auf ein neues Level heben.

Auch Marcel Sabitzer schürt bei den Verantwortlichen Hoffnung auf viele Tore. Der 21-Jährige kommt vom Partnerverein Salzburg, wo er in 51 Pflichtspielen 27 Mal traf und 21 weitere Tore auflegte - eine irre Quote. Dem zweiten Salzburg-Zugang Nils Quaschner bleibt da wohl nur die Jokerrolle.

Und dann gibt es ja noch das "alte" Personal. Yussuf Poulsen wird von vielen Seiten umworben. Während der U21-EM sagte er allerdings, dass die Bundesliga noch zu früh käme und der sehr sicher sei, "dass ich nächste Saison in Leipzig spielen werde".

Während sich Poulsen vor allem in einem System mit Doppelspitze weiter Hoffnung auf viele Einsätze machen darf, spekuliert Emil Forsberg wohl eher auf die Variante mit Flügelstürmern. Der erst im Winter nach Sachsen gewechselte Schwede stand nach seinem Transfer aus Malmö mit der Ausnahme von einer Gelbrotsperre ab dem 20. Spieltag immer in der Startelf und dürfte ob seiner Vielseitigkeit - Forsberg ist auf beiden Flügeln und auf allen offensiven Mittelfeldpositionen zuhause - seinen Platz im Team haben.

Ein Fragezeichen steht dagegen hinter Terrence Boyd, der am 10. Spieltag nach einem Kreuzbandriss ins Team zurückgekehrt war und sich am 16. Spieltag erneut die schwere Verletzung zuzog. Noch steht nicht fest, wann der in Bremen geborene US-Amerikaner auf den Platz zurückkehrt.

Seite 1: Tor - Der Neue, der nicht darf

Seite 2: Abwehr - Die letzte Problemlösung

Seite 3: Mittelfeld - Wer beerbt Kimmich?

Seite 4: Sturm - Das große Beben und die Folgen

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