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Fussball

WM 2022 in Katar: Andreas Rettig regt großangelegten Protest an

Von SID
Andreas Rettig ist ganz anderer Meinung als Peter Peters.

Der langjährige Fußballfunktionär Andreas Rettig regt einen großangelegten Protest für Menschenrechte bei der WM 2022 in Katar an. Als Beispiel nennt er eine gemeinsame Aktion gegen Homophobie und Rassismus.

Es wäre ein "großartiges Zeichen", wie der 57 Jahre alte frühere DFL-Geschäftsführer in der Hamburger Morgenpost betonte, "wenn alle teilnehmenden Nationen zum Beispiel die Regenbogenfahne in ihr Trikot integrieren, alle Spieler beim Warmmachen mit dem Konterfei von George Floyd auflaufen und alle Funktionäre und politische Mandatsträger in den Stadien beim Abspielen der Hymnen niederknien."

Seine Vision bezeichnete Rettig als "einen Traum", mit einer Absage der vielkritisierten WM im Winter des kommenden Jahres rechnet er nicht. Die Vergabe an Katar verurteilte Rettig scharf, der Weltverband FIFA hätte zumindest auf die Einhaltung von Menschenrechten pochen sollen.

Es bleibe zu hoffen, dass die Welle der Empörung und des Widerstands nicht abebbt, fügte Rettig an, der zuletzt bis September 2019 für den FC St. Pauli tätig war: "So oder so, die Zahl der Toten von Katar, sie ist ein Mahnmal und ein Zeichen, dass die Bosse des Fußballs über Leichen gehen - für ihre Ziele, für ihr Geld."

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