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Fussball

Debüts über Debüts

Von Ben Barthmann
Costa Rica setzte sich im Elfmeterschießen gegen Griechenland durch
© getty

Die Niederlande und Mexiko bleiben sich auch im Achtelfinale der WM 2014 treu, während Costa Rica gegen Griechenland mehrfach Geschichte schreibt. Für Action sorgen alle zusammen. Die OPTA-Zahlen des Spieltags.

Trauma: Mexiko machte mit der Niederlage gegen die Niederlande zum sechsten Mal in Folge das Ausscheiden im Achtelfinale perfekt. Seit 1986 kamen El Tri nicht mehr ins Viertelfinale, damals scheiterte man eben dort an Italien. Ganz nebenbei wurde auch keines der letzten fünf Spiele gegen Oranje gewonnen.

Langeweile in Halbzeit Eins: Louis van Gaal ist ein Trainer, der den Sieg von der Bank bringen kann. Dies beweist er erneut eindrucksvoll bei dieser WM. In vier Spielen ging es viermal mit einem Unentschieden in die Pause, jedes Mal gewann man am Ende aber doch.

Langeweile in Halbzeit Eins II: Was Holland kann, kann Mexiko schon lange. Die Mittelamerikaner gingen ebenfalls in allen vier Partien mit einem Remis in die Kabine, legen aber noch einen oben drauf. Die Mannschaft von Herrera sicherte zur Halbzeit immer das 0:0.

Action in Halbzeit Zwei: Dafür geben beide Mannschafte richtig Gas, wenn es gegen Ende der Partie geht. Elf der letzten 13 WM-Tore Mexikos fielen nach der Pause, bei den Niederlanden sind es zehn der zwölf Tore dieser Weltmeisterschaft.

Legende: Wesley Sneijder bestritt sein 15. WM-Spiel für die Niederlande und ist damit jetzt alleiniger Rekordspieler der Elftal vor Wim Jansen, Ruud Krol, Johnny Rep und Robin van Persie (14). Ganz nebenbei erzielte er auch noch den Ausgleich - sein fünfter Treffer im fünften K.o.-Spiel einer Weltmeisterschaft.

Debüt: Costa Rica schreibt Geschichte. Nicht nur, dass man Italien, Uruguay und England hinter sich ließ, nun musste auch noch Griechenland dran glauben. Es ist das erste Viertelfinale für die Mittelamerikaner. Das letzte CONCACAF-Team im Viertelfinale waren übrigens die USA 2002.

Comeback-Qualitäten: Griechenland erzielte nur drei Tore bei dieser WM, blieb aber gleichzeitig nur in einem seiner bisher zehn WM-Spiele ohne Gegentor. Spannend ist es trotzdem immer: zwei von drei dieser Tore erzielten die Defensivspezialisten von Fernando Santos in der Nachspielzeit.

Debüt II: Wenn es für Costa Rica schon ins Viertelfinale geht, dann mit allem möglichen Drama. Für beide Teams war es die erste Verlängerung, sowie das erste Elfmeterschießen bei einer WM überhaupt.

Südafrika: Brasilien ist das neue Südafrika, nur besser, torreicher und verträglicher für die Ohren? Sokratis' Tor war das 145. in Brasilien, damit sind insgesamt schon mehr Tore erzielt worden, als im ganzen Turnier 2010. Damit brach er eine 355 Minuten andauernde Ohne-Gegentor-Serie der Costa Ricaner.

Die WM 2014 im Überblick

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