WM

Pinto immer noch pikiert

SID
Jorge Luis Pinto ist von den zahlreichen Dopingproben noch immer angefressen
© getty

Trainer Jorge Luis Pinto (61) ist nach den umstrittenen Dopingtests im Lager der WM-Überraschungsmannschaft Costa Rica immer noch pikiert.

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"Das war nicht sehr taktvoll. Sie können uns jeden Tag testen, jeden Tag. Wir haben nichts zu verbergen", sagte der Kolumbianer am Montag vor der abschließenden Partie in Gruppe D gegen England (18.00 Uhr im LIVE-TICKER): "Wir respektieren die FIFA, aber es muss fair bleiben. Werden die Brasilianer auch so oft getestet?"

Nach allen WM-Spielen müssen zwei Spieler pro Mannschaft zur Dopingkontrolle. Nach dem Sieg gegen Italien (1:0) am vergangenen Freitag waren allerdings fünf Spieler von Costa Rica kontrolliert worden. Die Maßnahme stieß auf Verwunderung, Diego Maradona übte heftige Kritik. Im Lager von Costa Rica äußerte man die Befürchtung, die Kontrollen könnten dazu führen, dass die Mannschaft des Dopings verdächtigt werde. Die Ticos haben sich erstmals seit 1990 wieder für das Achtelfinale qualifiziert und gelten in Brasilien bisher als eine der fittesten Mannschaften.

Der Kader von Costa Rica im Überblick

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