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Fussball

Shakira eröffnet WM-Schlussfeier

SID
Shakira trat schon bei der Schlussfeier 2006 in Berlin auf
© Getty

Shakira ist am Sonntag die Hauptattraktion bei der Schlussfeier der WM in Südafrika. Der kolumbianische Pop-Star, der schon 2006 vor dem WM-Finale zwischen Italien und Frankreich auf der Bühne im Berliner Olympiastadion gestanden hatte, wird mit dem offiziellen FIFA-WM-Song "Waka Waka" auftreten. "Ich kann es kaum erwarten, vor dem Endspiel auf dem Platz zu stehen", sagte die Sängerin am Samstag.

Mit dem Auftritt Shakiras schließt sich der musikalische Rahmen der WM. Beim Eröffnungskonzert war die Südamerikanerin als letztes aufgetreten, die Schlussfeier wird sie eröffnen.

"Das war einer der aufregendsten Monate meines Lebens und mein Auftritt beim Eröffnungskonzert einer der emotionalsten Momente meiner Karriere", sagte Shakira, die vom Gastgeberland begeistert ist: "Dieses Land hat eine unglaubliche Kraft und Fröhlichkeit."

Die 33-Jährige hat während der WM aber nicht nur ihre Liebe für die Kap-Republik entdeckt. "Ich bin zu einer wahren Fußball-Fanatikerin geworden. Ich rede den ganzen Tag über nichts anderes mehr. Das hätte ich mir vorher nie träumen lassen", sagte Shakira.

Im Finale am Sonntag (So., 20 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY) gegen die Niederlande wird sie Spanien die Daumen drücken. "Die Tore von David Villa haben mich beeindruckt. Und Gerard Pique ist ein ganz toller Verteidiger", schwärmte Shakira.

Auch Grammy-Gewinner Mambazo tritt auf

Auf die Frage, wer denn der zukünftige Weltmeister sein würde, verließ sich die Musikerin dann aber lieber auf kompetente Hilfe: "Was hat denn die Krake gesagt?" Die Antwort dürfte ihr gefallen haben. Orakel-Krake Paul aus Oberhausen hatte sich auf die Seleccion als Endspiel-Sieger festgelegt.

Neben Shakira werden zahlreiche südafrikanische Künstler wie die Grammy-Gewinner Ladysmith Black Mambazo auftreten. "Während die Eröffnungszeremonie eine traditionelle Herangehensweise hatte, um Afrikas Erbe gerecht zu werden, wird die Schlussfeier zeitgenössisch und jugendlich", kündigte Derek Carstens, Marketing-Chef des WM-Organisations-Komitees, an.

"Die erste WM in Afrika hat den einzigartigen und farbenfrohen Geist und die Wärme des afrikanischen Kontinents und seiner Menschen gezeigt. Die Schlussfeier wird diesem Geist Tribut zollen", sagte Carstens.

Feier wird in 215 Länder live übertragen

Die Tore des Soccer-City-Stadions in Johannesburg öffnen am Sonntag bereits um 14.30 Uhr, die Feier beginnt um 18.30 Uhr. Die 30-minütige Zeremonie wird in 215 Länder live übertragen. Ob Südafrikas ehemaliger Präsident Nelson Mandela bei der Feier dabei sein wird, ist weiterhin offen.

Die Stiftung des Friedens-Nobelpreisträgers kündigte an, Mandela werde erst am Sonntag kurzfristig gemeinsam mit seiner Familie entscheiden, ob der die Einladung der FIFA annehme. Der 91-Jährige hatte seine Teilnahme an der Eröffnungsfeier abgesagt, weil seine Ur-Enkelin in der Nacht vor dem Eröffnungsspiel (11. Juni) bei einem Autounfall ums Leben gekommen war.

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