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Fussball

Erschütterung schreckt Johannesburg auf

SID
Das Soccer-City-Stadion in Johannesburg hat eine Kapazität von 94.700 Zuschauern
© Getty

Eine Erschütterung hat am Sonntag im Umkreis von Johannesburg für Aufregung gesorgt. "Das waren ganz normale Minen-Arbeiten", beruhigte OK-Sprecher Mkhondo die Gemüter.

Wenige Stunden vor dem WM-Spiel zwischen Brasilien und der Elfenbeinküste am Sonntagabend hat eine schwere Explosion die Menschen rund um das Soccer-City-Stadion von Johannesburg aufgeschreckt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, soll es sich dabei um eine "kontrollierte Explosion" durch eine Sprengstoff-Firma zu Testzwecken gehandelt haben. Warum die Öffentlichkeit zuvor nicht von der Detonation, die nur wenige Kilometer vom Stadion entfernt stattfand, informiert wurde, blieb unklar.

"Ganz normale Minenarbeiten"

"Es gab keine Verletzten, die Explosion fand unter strenger Beobachtung der Firmen-Verantwortlichen statt. Die Firma hat einfach nur neue Produkte getestet", erklärte die Polizei von Johannesburg. Rich Mkhondo, Sprecher des WM-Organisationskomitees, hatte eine Explosion zuvor noch dementiert. "Es gab keine Explosion. Das waren nur ganz normale Minen-Arbeiten."

Die Erschütterung erfolgte um 12.12 Uhr und war auch am internationalen Fernseh-Zentrum IBC, das sich etwa 400 Meter vom Stadion entfernt befindet, deutlich zu spüren.

Verantwortlich für die Schockwellen waren Arbeiten in einer Mine der Maxam-Werke. Das Unternehmen stellt Sprengstoffe her, betätigt sich bei Abbrucharbeiten, schürft nach Gold und verarbeitet außerdem Sand, Stein und Ton.

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