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Fussball

Der Schwächste kommt aus Nigeria

Von SPOX
Nigeria schied nach zwei Niederlagen und einem Remis mit 3:5 Toren aus dem Turnier aus
© Getty

Wer sind die Top-Spieler?

Mit je drei Treffern führen David Villa, Robert Vittek und Gonzalo Higuain die Torjägerliste an. In der Liste der notenbesten Keeper liegt Diego Benaglio (Schweiz) mit einem Notendurchschnitt von 1,7 ganz vorne.

Bester Abwehrspieler ist Paraguays Antolin Alcaraz (2,0). Im Mittelfeld ist Lionel Messi die Nummer eins (1,7) und im Sturm kommt keiner an Uru-Star Diego Forlan (1,7) vorbei.

Hier geht's zur SPOX-Top-11 der Vorrunde

Wer sind die Flop-Spieler?

Insgesamt haben neun Akteure, die in mindestens zwei Spielen benotet wurden, einen Notendurchschnitt von 5,0: Danny (Portugal), Gilardino (Italien), Marchisio (Italien), Bassong (Kamerun), Vyntra (Griechenland), K.C. Ri (Nordkorea), Y.H. Ahn (Nordkorea), Gignac (Frankreich) und Gourcuff (Frankreich): Noch schlechter sind nur Nigerias Kaita (5,50) und Nordkoreas M.G. Ri (5,33).

Richtig schlecht, aber immerhin noch im Turnier, waren bislang neben Portugals Danny auch Mexikos Franco (4,67) und Spaniens Torres (4,67).

Worüber man sonst noch spricht:

Starke Südamerikaner: Alle fünf Teams aus Südamerika erreichten die erste K.o.-Runde: Brasilien, Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay. Besonders die drei letztgenannten Teams, aber seit neuestem auch Brasilien, überraschen mit kompakter Disziplin in der Defensive - die Urus sind beispielsweise neben Portugal das einzige Team, das noch keinen Gegentreffer hinnehmen musste.

Afrika enttäuscht: Bei der ersten WM auf dem afrikanischen Kontinent enttäuschten die "Heimteams" fast ausnahmslos. Von sechs Teams (Südafrika, Kamerun, Elfenbeinküste, Algerien, Ghana, Nigeria) schaffte es nur Ghana ins Achtelfinale - und das auch noch mit zwei Elfmetertoren. Den Afrikaner fehlte im Vergleich zu den anderen Teams schlicht und ergreifend die Qualität, um für (noch) mehr Furore zu sorgen.

Europa eliminiert sich selbst: Seit 24 Jahren gibt es Achtelfinalspiele bei einer WM. Noch nie seit der Einführung 1986 erreichten so wenige Mannschaften aus Europa die Runde der letzten 16. Sieben europäische Teams sind in der Gruppenphase bereits ausgeschieden: Frankreich, Griechenland, Slowenien, Serbien, Dänemark, Italien und die Schweiz.

Bleiben noch sechs übrig, doch was besonders bitter ist: Mit Deutschland - England, Holland - Slowakei und Spanien - Portugal stehen sich alle verbliebenen Vertreter in den Achtelfinals gegenüber. Im Viertelfinale sind es also nur noch drei Teams aus Europa. 2006 in Deutschland waren noch zehn europäische Teams in der K.o.-Phase dabei.

Niedrige Torquote: In 19 der 48 Vorrundenspiele ist nicht mehr als ein Treffer gefallen ist. Im Durchschnitt fielen 2,10 Tore pro Spiel - ohne die hohen Siege von Deutschland (4:0 gegen Australien), Argentinien (4:1 gegen Südkorea) und Portugal (7:0 gegen Nordkorea) wären es bedeutend wenig gewesen.

Trainerschwund: Die WM förderte bislang auch einige Rücktritte auf dem Trainerposten zu Tage. Rehhagel (Griechenland), Lagerbäck (Nigeria), Eriksson (Elfenbeinküste), Parreira (Südafrika) und Le Guen (Kamerun) sind mehr oder weniger direkt nach dem Ausscheiden ihrer Teams von ihrem Amt zurückgetreten. Bei Lippi, Domenech und Verbeek war beispielsweise schon vor dem Turnier klar, dass nach der WM Schluss ist.

Welche Erkenntnisse lieferten die 16 Achtelfinalisten? Hier geht's zurück zu Seite 1

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