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Fussball

Fuchs' Einstand missglückt - Emden in Führung

SID

Neuss - Die Pokal-Helden des Wuppertaler SV Borussia waren müde: Vier Tage nach der Sensation im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Hertha BSC Berlin (2:0) und dem anschließenden Traum-Los Bayern München leistete sich der Aufstiegsaspirant am 16. Spieltag der Regionalliga Nord eine 0:2 (0:0)-Heimpleite gegen die Reserve des Hamburger SV.

Damit verlor Wuppertal vorerst den Anschluss an Spitzenreiter Kickers Emden, der nach seinem 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen Rot-Weiß Ahlen nun schon vier Punkte Vorsprung aufweist. "Es ist uns nicht gelungen, die Euphorie mitzunehmen. Uns hat der richtige Biss gefehlt, wir sind in Schönheit gestorben", kritisierte Wuppertals Trainer Wolfgang Jerat, ärgerte sich aber auch über die geringe Resonanz von 3842 Zuschauern.

Ärger über die Fans 

"Wenn es nach mir ginge, würden erst einmal alle Leute Karten für das Bayern-Spiel erhalten, die auch in der Liga regelmäßig ins Zoo-Stadion kommen", sagte Jerat. Wo der Pokal-Knüller ausgetragen wird, ist allerdings nach wie vor offen. Ein verwandelter Foulelfmeter von Enrico Neitzel (10.) bescherte Tabellenführer Emden im achten Heimspiel bereits den siebten Sieg.

Das ist mit Abstand die beste Bilanz in der Liga. Tor-Garant Neitzel war damit in jedem der letzten vier Spiele erfolgreich. Die Ahlener gingen nach zuletzt fünf Auswärtsspielen ohne Niederlage erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Missglückt ist derweil das Debüt von Uwe Fuchs, dem neuen Trainer beim VfB Lübeck.

Lübeck ohne Chancen 

Beim Aufsteiger SV Babelsberg unterlagen die Grün-Weißen 0:1 (0:1) und rutschten sogar auf Rang 15 ab. Babelsberg kam zum ersten Sieg unter der Regie des neuen Trainers Dietmar Demuth. "Kein Spieler hat sich gezeigt. Wir konnten uns nach dem Rückstand keine Chancen erspielen", gab Fuchs ehrlich zu.

Rot-Weiß Essen verpasste drei Tage nach dem Pokal-Triumph gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:1) die Chance, bis auf drei Zähleran einen Aufstiegsplatz heranzukommen. Gegen Dynamo Dresden reichte es nur zu einem 1:1 (1:1). "Obwohl den Jungs das Pokal-Spiel noch in den Knochen steckte, haben sie in der zweiten Halbzeit eine phantastische Leistung geboten. Nur das Siegtor hat gefehlt", schwärmte RWE-Trainer Heiko Bonan.

Das Signal zu einem Essener Sturmlauf gab aber erst Torhüter Daniel Masuch, der einen Foulelfmeter von Ivo Ulich abwehrte (48.). "Ich war gut vorbereitet, kannte seine Ecke", freute sich Masuch. Dynamo-Trainer Eduard Geyer gab zu: "Nach dem Strafstoß haben wir nur noch reagiert, müssen mit dem Punkt zufrieden sein."

Wir können mit dem Punkt leben 

Die Siegesserie von Union Berlin, zuvor viermal in Serie erfolgreich, endete mit dem mageren 0:0 gegen den auswärtsstarken Neuling SC Verl. Die Ostwestfalen haben damit 13 ihrer insgesamt 15 Zähler auf fremden Plätzen eingefahren. Die Eisernen behaupten weiter Platz fünf. "Wir können mit dem Punkt leben", sagte Union-Trainer Uwe Neuhaus.

Weiter auf dem Vormarsch ist Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig nach dem 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen Rot-Weiß Oberhausen. Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann, die seit acht Punktspielen ungeschlagen ist, trennen trotz des katastrophalen Saisonstarts jetzt nur noch zwei Zähler vom zehnten Tabellenplatz, der am Ende zur Qualifikation für die neue 3. Liga reichen würde. Möhlmann: "Wir sind auf dem richtigen Weg."

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