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Fussball

Fabian Klos von Arminia Bielefeld: "Finde es ein bisschen frech“

Von SPOX
Fabian Klos von Arminia Bielefeld hat in der neuen Ausgabe des Podcasts "kicker meets DAZN" Kritik an seiner bisherigen Torflaute zurückgewiesen.

Fabian Klos von Arminia Bielefeld hat in der neuen Ausgabe des Podcasts "kicker meets DAZN" die Kritik an seiner bisherigen Torflaute zurückgewiesen.

"Ich finde es teilweise schon ein bisschen frech, dass man mir da nicht eine gewisse Zeit zugesteht, um mich an das höhere Niveau zu gewöhnen", sagte er und fragte sich, was denn erwartet werden würde: "Dass ich nach sechs Spieltagen direkt hinter Lewandowski und Haaland in der Torschützenliste stehe?"

Klos stieg mit Bielefeld zweimal in die 2. Bundesliga auf und führte seine Mannschaft in der vergangenen Saison mit 21 Toren zum Zweitligatitel und Bundesligaaufstieg. Dort ist er aber noch torlos. "Ich berühre den Ball weniger als in der letzten Saison - und wenn dann häufig mit dem Kopf", sagte Klos.

Klos sind außerdem noch ganz andere Zeiten im Fußball bekannt. Der Stürmer spielte bis 2009 in der Kreisliga, ehe er über den VfL Wolfsburg II zwei Jahre später auf der Alm landete. Bereits damals wurde er kritisiert. "Meine Mitspieler haben mir früher in der Kreisliga oft gesagt, dass ich mal die Fresse halten soll, weil ich mir vorne den Arsch platt gestanden habe und einfach nur alles besser wusste", erklärte Klos.

Nach sechs Spielen steht Bielefeld in der Bundesliga mit vier Punkten auf Platz 15. "Wir sollten deutlich mutiger agieren, als wir es bisher gemacht haben. Denn wir können auch Fußball spielen, nur leider trauen wir es uns noch nicht zu", sagte Klos.

Klos: Aufstiegseuphorie ohne Fans schwierig zu erzeugen

Zudem sei es angesichts der fehlenden Zuschauer durch die Corona-Pandemie schwierig, die "Aufstiegseuphorie mit in die neue Saison zu transportieren", betonte Klos: "Das kannst du nicht künstlich erzeugen."

Auch die begrenzte Rückkehr der Fans würde nur bedingt helfen, so Klos: "Ich hatte Gänsehaut, als gegen Köln 5.000 Zuschauer bei uns im Stadion waren. Aber das ist trotzdem nicht der Fußball, den ich so liebe. Solange die Ultras nicht zurück im Stadion sind, die Jungs und Mädels hinterm Tor, wird es einfach nie das Gleiche sein."

 

 

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