Moukokos Vorgänger: Das wurde aus den U19-Torschützenkönigen

 
BVB-Juwel Moukoko wird eine goldene Zukunft vorhergesagt. Der Stürmer stellte in dieser Saison einen neuen Torrekord in der U19 auf. Dass das alles noch nichts heißen muss, zeigen einige seiner Vorgänger. Die Torschützenkönige der A-Junioren Bundesliga.
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BVB-Juwel Moukoko wird eine goldene Zukunft vorhergesagt. Der Stürmer stellte in dieser Saison einen neuen Torrekord in der U19 auf. Dass das alles noch nichts heißen muss, zeigen einige seiner Vorgänger. Die Torschützenkönige der A-Junioren Bundesliga.
Info: Die A-Junioren Bundesliga besteht seit 2003. Sie ist in der regulären Saison in die Staffeln "Nord/Nordost", "West" und "Süd/Südwest" unterteilt. Im Anschluss wird aus den drei Staffel-Siegern und dem Zweiten der West-Staffel der Meister ermittelt.
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Info: Die A-Junioren Bundesliga besteht seit 2003. Sie ist in der regulären Saison in die Staffeln "Nord/Nordost", "West" und "Süd/Südwest" unterteilt. Im Anschluss wird aus den drei Staffel-Siegern und dem Zweiten der West-Staffel der Meister ermittelt.
Saison 2003/04: Borut Semler (FC Bayern München) – 30 Tore.
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Saison 2003/04: Borut Semler (FC Bayern München) – 30 Tore.
Drei Jahre lang spielte der Slowene noch für Bayerns Zweite. In den 52 Pflichtspielen konnte er sich mit 10 Toren aber nicht für die Profis empfehlen. Es begann eine Odyssee durch Europa. Mit NK Domzale wurde Semler (heute 35) sogar slowenischer Meister.
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Drei Jahre lang spielte der Slowene noch für Bayerns Zweite. In den 52 Pflichtspielen konnte er sich mit 10 Toren aber nicht für die Profis empfehlen. Es begann eine Odyssee durch Europa. Mit NK Domzale wurde Semler (heute 35) sogar slowenischer Meister.
Saison 2004/05: Haluk Türkeri (VfL Bochum) – 33 Tore.
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Saison 2004/05: Haluk Türkeri (VfL Bochum) – 33 Tore.
Acht Minuten bekam der Deutsch-Türke 2005 bei den Profis des VfL Bochum. Für den Durchbruch reichte es nicht, auch nicht beim KSC, in Essen, Elversberg, Darmstadt oder Duisburg. Türkeri tingelte durch die türkische 2. Liga, aktuell: Kahramanmaras.
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Acht Minuten bekam der Deutsch-Türke 2005 bei den Profis des VfL Bochum. Für den Durchbruch reichte es nicht, auch nicht beim KSC, in Essen, Elversberg, Darmstadt oder Duisburg. Türkeri tingelte durch die türkische 2. Liga, aktuell: Kahramanmaras.
Saison 2005/06: Konstantinos Mitroglou (Borussia Mönchengladbach) – 24 Tore.
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Saison 2005/06: Konstantinos Mitroglou (Borussia Mönchengladbach) – 24 Tore.
23 Pflichtspiele für Gladbachs Reserve, kein Tor. Es folgte der Wechsel zu Olympiakos Piräus und der Durchbruch. 6-mal griechischer Meister, 4-mal Pokalsieger. Mitroglu (32, aktuell bei OM) steht bei 65 Länderspielen für Griechenland.
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23 Pflichtspiele für Gladbachs Reserve, kein Tor. Es folgte der Wechsel zu Olympiakos Piräus und der Durchbruch. 6-mal griechischer Meister, 4-mal Pokalsieger. Mitroglu (32, aktuell bei OM) steht bei 65 Länderspielen für Griechenland.
Saison 2006/07: Alexander Neumann (Werder Bremen) – 24 Tore.
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Saison 2006/07: Alexander Neumann (Werder Bremen) – 24 Tore.
Höher als in der Regionalliga spielte der heute 30-Jährige nicht. Aktuell steht Neumann beim SC Drochtersen unter Vertrag. In 233 RL-Spielen erzielte er 81 Tore und bereitete 24 Treffer vor. Und: Beim 0:5 im DFB-Pokal gegen Schalke spielte er durch.
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Höher als in der Regionalliga spielte der heute 30-Jährige nicht. Aktuell steht Neumann beim SC Drochtersen unter Vertrag. In 233 RL-Spielen erzielte er 81 Tore und bereitete 24 Treffer vor. Und: Beim 0:5 im DFB-Pokal gegen Schalke spielte er durch.
Saison 2006/07: Christian Beck (Rot-Weiß Erfurt) – 24 Tore.
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Saison 2006/07: Christian Beck (Rot-Weiß Erfurt) – 24 Tore.
Neben Neumann erzielte auch Beck 24 Tore. Über Umwege kam er 2013 zum 1. FC Magdeburg. Dort fand er sein Glück. In 276 Spielen traf er 128-mal. Dreimal wurde er Torschützenkönig. 2018 stieg er mit dem FCM in die 2. Liga auf.
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Neben Neumann erzielte auch Beck 24 Tore. Über Umwege kam er 2013 zum 1. FC Magdeburg. Dort fand er sein Glück. In 276 Spielen traf er 128-mal. Dreimal wurde er Torschützenkönig. 2018 stieg er mit dem FCM in die 2. Liga auf.
Saison 2007/08: Rahman Soyudogru (SC Freiburg, 2.v.r.) – 21 Tore.
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Saison 2007/08: Rahman Soyudogru (SC Freiburg, 2.v.r.) – 21 Tore.
2008 war sein Jahr. Nach dem Meistertitel mit der U19 des SC Freiburg gewann Soyudogru die U19-EM mit Deutschland. Seit acht Jahren spielt er in der Oberliga beim FV Ravensburg. 2010 spielte er 11 Minuten für Antalyaspor in der Süper Lig.
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2008 war sein Jahr. Nach dem Meistertitel mit der U19 des SC Freiburg gewann Soyudogru die U19-EM mit Deutschland. Seit acht Jahren spielt er in der Oberliga beim FV Ravensburg. 2010 spielte er 11 Minuten für Antalyaspor in der Süper Lig.
Saison 2008/09: Tolgay Arslan (Borussia Dortmund) – 30 Tore.
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Saison 2008/09: Tolgay Arslan (Borussia Dortmund) – 30 Tore.
Nach seiner Fabelsaison wechselte Arslan von Dortmunds U19 zum HSV. Trotz 92 Pflichtspieleinsätzen für die Rothosen wurde er in Hamburg nicht glücklich. Zwischen 2015 und 2019 spielte er für Besiktas (2-mal Meister). Seit dieser Saison bei Fener.
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Nach seiner Fabelsaison wechselte Arslan von Dortmunds U19 zum HSV. Trotz 92 Pflichtspieleinsätzen für die Rothosen wurde er in Hamburg nicht glücklich. Zwischen 2015 und 2019 spielte er für Besiktas (2-mal Meister). Seit dieser Saison bei Fener.
Saison 2009/10: Pierre-Michel Lasogga (Bayer Leverkusen) – 25 Tore.
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Saison 2009/10: Pierre-Michel Lasogga (Bayer Leverkusen) – 25 Tore.
Lasogga spielte in der Jugend u.a. auch für Schalke und Wolfsburg. In Leverkusen gelang ihm der Sprung ins Rampenlicht und der Wechsel zu Hertha BSC. 2013 wechselte Lasogga zum HSV. 2019 wechselte der heute 28-Jährige nach Katar zu Al Arabi.
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Lasogga spielte in der Jugend u.a. auch für Schalke und Wolfsburg. In Leverkusen gelang ihm der Sprung ins Rampenlicht und der Wechsel zu Hertha BSC. 2013 wechselte Lasogga zum HSV. 2019 wechselte der heute 28-Jährige nach Katar zu Al Arabi.
Saison 2010/11: Gerrit Wegkamp (VfL Osnabrück) - 20 Tore.
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Saison 2010/11: Gerrit Wegkamp (VfL Osnabrück) - 20 Tore.
Nach seiner ersten Saison für die VfL-Profis zog es Wegkamp zur Fortuna. Für die Düsseldorfer kam er sogar dreimal in der Bundesliga zum Einsatz. Seit 2015 spielt Wegkamp jedoch nur noch in der 3. Liga. Bis 2021 steht er beim FSV Zwickau unter Vertrag.
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Nach seiner ersten Saison für die VfL-Profis zog es Wegkamp zur Fortuna. Für die Düsseldorfer kam er sogar dreimal in der Bundesliga zum Einsatz. Seit 2015 spielt Wegkamp jedoch nur noch in der 3. Liga. Bis 2021 steht er beim FSV Zwickau unter Vertrag.
Saison 2011/12: Samed Yesil (Bayer Leverkusen) – 19 Tore.
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Saison 2011/12: Samed Yesil (Bayer Leverkusen) – 19 Tore.
Nach seiner 19-Tore-Saison wechselte der Düsseldorfer zum FC Liverpool. Zwei Kreuzbandrisse warfen ihn jedoch herb zurück. Nach mehreren erfolglosen Stationen, u.a. beim KFC, spielt Yesil (26 Jahre) heute in der 2. Türkischen Liga.
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Nach seiner 19-Tore-Saison wechselte der Düsseldorfer zum FC Liverpool. Zwei Kreuzbandrisse warfen ihn jedoch herb zurück. Nach mehreren erfolglosen Stationen, u.a. beim KFC, spielt Yesil (26 Jahre) heute in der 2. Türkischen Liga.
Saison 2012/13: Timo Werner (VfB Stuttgart) – 24 Tore.
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Saison 2012/13: Timo Werner (VfB Stuttgart) – 24 Tore.
Drei Jahre lang spielte Werner für die VfB-Profis. In 103 Pflichtspielen schoss er aber nur 14 Tore. Seine Entwicklung nahm erst bei RB Leipzig so richtig Fahrt auf. In 159 Spielen für RBL war er an 135 Toren direkt beteiligt. Nun schlug Chelsea zu.
© imago images / Poolfoto
Drei Jahre lang spielte Werner für die VfB-Profis. In 103 Pflichtspielen schoss er aber nur 14 Tore. Seine Entwicklung nahm erst bei RB Leipzig so richtig Fahrt auf. In 159 Spielen für RBL war er an 135 Toren direkt beteiligt. Nun schlug Chelsea zu.
Saison 2013/14: Federico Palacios (VfL Wolfsburg) – 29 Tore.
© imago images / Joachim Sielski
Saison 2013/14: Federico Palacios (VfL Wolfsburg) – 29 Tore.
In Hannover geboren, in der Jugend des VfL Wolfsburg alles kurz und klein geschossen. 2014 wechselte Palacios zu RB Leipzig. Gegen die starke Konkurrenz konnte er sich aber nicht durchsetzen und stagnierte. Seit 2019 spielt er für Zweitligist Regensburg.
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In Hannover geboren, in der Jugend des VfL Wolfsburg alles kurz und klein geschossen. 2014 wechselte Palacios zu RB Leipzig. Gegen die starke Konkurrenz konnte er sich aber nicht durchsetzen und stagnierte. Seit 2019 spielt er für Zweitligist Regensburg.
Saison 2014/15: Felix Schröter (FC Schalke 04) – 27 Tore.
© imago images / Revierfoto
Saison 2014/15: Felix Schröter (FC Schalke 04) – 27 Tore.
Vor Schalke spielte der Ulmer schon für Stuttgart und Hoffenheim. Bei S04 gelang der Durchbruch nicht. Heute spielt Schröter (24) in der 3. Liga für die SpVgg Unterhaching. In dieser Saison erzielte er acht Tore in 33 Spielen.
© imago images / foto2press
Vor Schalke spielte der Ulmer schon für Stuttgart und Hoffenheim. Bei S04 gelang der Durchbruch nicht. Heute spielt Schröter (24) in der 3. Liga für die SpVgg Unterhaching. In dieser Saison erzielte er acht Tore in 33 Spielen.
Saison 2014/15: Marc Brasnic (Bayer Leverkusen) – 27 Tore.
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Saison 2014/15: Marc Brasnic (Bayer Leverkusen) – 27 Tore.
Schröter teilte sich damals den Torschützenkönig-Titel mit Leverkusens Brasnic. Der unterschrieb 2015 einen Profivertrag bei Bayer, wurde aber direkt an Paderborn ausgeliehen. Danach nur noch unterklassig unterwegs, aktuell beim Berliner AK (4. Liga).
© imago images / Karina Hessland
Schröter teilte sich damals den Torschützenkönig-Titel mit Leverkusens Brasnic. Der unterschrieb 2015 einen Profivertrag bei Bayer, wurde aber direkt an Paderborn ausgeliehen. Danach nur noch unterklassig unterwegs, aktuell beim Berliner AK (4. Liga).
Saison 2015/16: Johannes Eggestein (Werder Bremen) – 33 Tore.
© imago images / foto 2 press
Saison 2015/16: Johannes Eggestein (Werder Bremen) – 33 Tore.
Der jüngere Bruder von Maxi Eggestein hat noch einen Vertrag bis 2022 bei Werder. In der abgelaufenen Spielzeit kam er zu 15 Einsätzen unter Florian Kohfeldt (im Schnitt 37 Minuten pro Spiel). Es wird Zeit für den nächsten Entwicklungssprung.
© imago images / foto2press
Der jüngere Bruder von Maxi Eggestein hat noch einen Vertrag bis 2022 bei Werder. In der abgelaufenen Spielzeit kam er zu 15 Einsätzen unter Florian Kohfeldt (im Schnitt 37 Minuten pro Spiel). Es wird Zeit für den nächsten Entwicklungssprung.
Saison 2016/17: Utku Sen (Holstein Kiel) – 21 Tore.
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Saison 2016/17: Utku Sen (Holstein Kiel) – 21 Tore.
Der Sprung von der U19 in die 2. Liga war für Sen etwas zu groß. Nach Stationen in Osnabrück und Lüneburg wechselte er 2019 zum türkischen Zweitligisten Adanaspor. Dort steht er in der laufenden Saison bei 21 Pflichtspiel-Einsätzen und zwei Toren.
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Der Sprung von der U19 in die 2. Liga war für Sen etwas zu groß. Nach Stationen in Osnabrück und Lüneburg wechselte er 2019 zum türkischen Zweitligisten Adanaspor. Dort steht er in der laufenden Saison bei 21 Pflichtspiel-Einsätzen und zwei Toren.
Saison 2017/18: Manuel Wintzheimer (FC Bayern München) – 26 Tore.
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Saison 2017/18: Manuel Wintzheimer (FC Bayern München) – 26 Tore.
Aufgrund der fehlenden Perspektive beim deutschen Rekordmeister wechselte der heute 21-Jährige zum HSV. Nach Anlaufschwierigkeiten verlieh ihn Hamburg an den VfL Bochum. Sein Vertrag beim HSV läuft noch bis 2022.
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Aufgrund der fehlenden Perspektive beim deutschen Rekordmeister wechselte der heute 21-Jährige zum HSV. Nach Anlaufschwierigkeiten verlieh ihn Hamburg an den VfL Bochum. Sein Vertrag beim HSV läuft noch bis 2022.
Saison 2018/19: Jessic Ngankam (Hertha BSC) – 25 Tore.
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Saison 2018/19: Jessic Ngankam (Hertha BSC) – 25 Tore.
Der 19-Jährige entwickelt sich weiter gut. Im Herrenbereich kam er bisher vor allem in der Regionalliga zum Einsatz. In 22 RL-Spielen sammelte er 22 Scorerpunkte. Auch Bundesliga-Luft schnappte Ngankam schon (4 Spiele, 1 Assist).
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Der 19-Jährige entwickelt sich weiter gut. Im Herrenbereich kam er bisher vor allem in der Regionalliga zum Einsatz. In 22 RL-Spielen sammelte er 22 Scorerpunkte. Auch Bundesliga-Luft schnappte Ngankam schon (4 Spiele, 1 Assist).
Saison 2019/20: Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund) – 34 Tore.
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Saison 2019/20: Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund) – 34 Tore.
Beinahe selbstverständlich knackte der erst 15 (!) Jahre alte Moukoko den Torrekord der A-Junioren Bundesliga. Am 20. November wird er 16. Er soll nun nach und nach an die Profis herangeführt werden. "Wir wollen ihn in den Kader integrieren", sagte Zorc.
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Beinahe selbstverständlich knackte der erst 15 (!) Jahre alte Moukoko den Torrekord der A-Junioren Bundesliga. Am 20. November wird er 16. Er soll nun nach und nach an die Profis herangeführt werden. "Wir wollen ihn in den Kader integrieren", sagte Zorc.
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