FC Barcelona: Piqué wollte wohl Anteile statt ausstehender Gehälter

Von Kevin Hildebrand
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Präsident Joan Laporta lehnt eine alternative Möglichkeit ab, um hohe Verbindlichkeiten bei einem Barcelona-Spieler zu tilgen.

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Der FC Barcelona schuldet Gerard Piqué jede Menge Geld - 52 Millionen Euro sollen es gemäß der katalanischen Zeitung ARA sein. Hintergrund: Der Innenverteidiger verzichtete während der Coronapandemie auf große Teile seines Gehalts, um Barça mehr finanziellen Spielraum zu sichern. Damit die Katalanen die Schulden beim 35-Jährigen tilgen können, schlug dieser angeblich vor, Aktienanteile an den Barça-Studios zu erhalten. Doch dieser Vorschlag stieß auf wenig Gegenliebe.

Laut ARA-Informationen lehnte Barcelonas Präsident Joan Laporta die Pique-Forderung ab. Die Barça-Studios waren und sind eine wichtige Einnahmequelle für die Blaugrana, im Sommer verkaufte der Klub zahlreiche Anteile an den Studios, um Geld für die Transfers und Registrierungen der Neuzugänge um Robert Lewandowski einzunehmen. Wie die ARA berichtet, möchte Laporta nicht, dass ein aktiver Spieler des Vereins eine Geschäftsbeziehung mit diesem eingeht.

Piqué wollte bereits im Sommer investieren

Berichten der Zeitung ARA zufolge versuchte Piqué mit Hilfe seiner Firma Kosmos bereits im Sommer, Anteile der Barça-Studios käuflich zu erwerben und in den Verein zu investieren. Vergeblich. Die Katalanen selbst dementieren allerdings, ein solches Angebot überhaupt erhalten zu haben.

Wie Barcelona seine Schulden bei Innenverteidiger Piqué begleichen möchte, ist nicht bekannt. Laut Informationen von SPOX und GOAL suche man nach einer anderen Möglichkeit, um alle Verbindlichkeiten zu tilgen.

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