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Fussball

Messi-Abschied von PSG und Rückkehr zum FC Barcelona wird offenbar konkreter

Von Jonas Rütten
Lionel Messi wurde nach dem CL-Aus von den eigenen PSG-Fans ausgepfiffen.

Lionel Messi will offenbar so schnell wie möglich PSG den Rücken kehren und zurück zum FC Barcelona wechseln. Das behauptet zumindest der für gewöhnlich gut informierte spanische Journalist Gerard Romero.

Romero sagte in einem Twitch-Video auf seinem Kanal, dass Messis Vater und Berater Jorge "mehr als einmal" bei der Klubführung der Katalanen um Präsident Joan Laporta angerufen habe, um die Möglichkeiten einer Rückkehr zu Barca zu besprechen. Wie die Reaktion darauf bei den Barca-Bossen ausgefallen ist, verriet Romero nicht.

Zuletzt hatten sich die Katalanen dank einer aufgrund der angespannten finanziellen Lage überraschenden Transfer-Offensive im Winter, in deren Folge in Ferran Torres (Manchester City), Pierre-Emerick Aubameyang (FC Arsenal) und Adama Traore (Wolverhampton) gleich drei neue Top-Stars für die Offensive kamen, sportlich wieder rehabilitiert. Unter dem neuen Trainer Xavi verlor Barcelona nur ein Ligaspiel und ist somit wieder auf Kurs Champions-League-Qualifikation.

Auch die finanzielle Lage des klammen Klubs könnte sich in naher Zukunft durch einen 280-Millionen-Deal mit Spotify verbessern. Dennoch zog sich Barca zuletzt öffentlichkeitswirksam aus dem Transferpoker um BVB-Stürmer Erling Haaland zurück. "Auch wenn wir die wirtschaftlichen Voraussetzungen hätten, gibt es Transfers, die wir zum Wohle des Vereins nicht tätigen würden", sagte Präsident Laporta bei Esport3. Ob dies auch für eine Messi-Rückkehr gilt, ist ungeklärt.

Der Vertrag des 34-Jährigen läuft in Paris noch bis 2023, ein ablösefreier Wechsel ist also zunächst unwahrscheinlich, sofern PSG den hochbezahlten Superstar nicht von der Gehaltsliste bekommen will.

Messi bei PSG ein Schatten seiner selbst - und ausgebuht

Messi erlebt in Paris aktuell eine persönlich und auch mannschaftlich wenig zufriedenstellende erste Saison nach 20 über alle Maßen erfolgreichen Jahren in Barcelona. In der Liga steht "La Pulga" bei lediglich zwei eigenen Toren (elf Vorlagen). In der Champions League erzielte der Argentinier zwar immerhin fünf Tore in sieben Spielen, allerdings schied PSG vergangene Woche gegen Real Madrid bereits im Achtelfinale aus.

In der Folge randalierte nicht nur PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi vor der Schiedsrichterkabine, auch fokussierte sich die sportliche Kritik auf die Superstars im Team der Franzosen Messi und Neymar. Beide wurden am Sonntag beim 3:0-Sieg über Girondins Bordeaux zwischenzeitlich bei jedem Ballkontakt von den eigenen Fans ausgepfiffen. "Messi ist ein Betrüger. Ich schäme mich, so über ihn zu sprechen, aber es ist die Realität. Er ist auf dem Feld spazieren gegangen", sagte Ex-PSG-Spieler Jerome Rothen nach dem CL-Aus gegen Madrid.

 

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