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Fussball

FC Barcelona: Ronald Koeman nach Roter Karte für zwei Spiele gesperrt

SID
Ronald Koeman könnte sein Ende beim FC Barcelona von der Tribüne aus verfolgen müssen.

Beim FC Barcelona gerät Trainer Ronald Koeman immer stärker unter Druck. Nach dem torlosen Unentschieden beim FC Cadiz in der Primera Division beträgt der Rückstand auf den Erzrivalen Real Madrid bereits sieben Punkte.

Diesmal blieb es noch bei einem Platzverweis durch den Schiedsrichter. Aber nach dem enttäuschenden torlosen Unentschieden beim FC Cadiz wird eine weitere Rote Karte für Ronald Koeman seitens des FC Barcelona immer wahrscheinlicher.

Denn bei der Barca-Nullnummer in Andalusien fanden die Gäste sportlich erneut nicht in die Spur. "Agonie" titelte die spanische Sport-Tageszeitung AS, die Kollegen von Sport fassten die Begegnung unter der Überschrift "Frustration" zusammen.

Die brach in der Nachspielzeit auch aus dem umstritten Coach heraus, nach einem Disput mit dem Vierten Offiziellen wurde Koeman auf die Tribüne geschickt. "In diesem Land wird man für nichts des Platzes verwiesen", beschwerte sich der Niederländer anschließend. Auch derlei Pöbeleien dürften Vereinspräsident Joan Laporta nicht gefallen haben.

Noch scheinen die Katalanen Koeman aber eine Galgenfrist einzuräumen, die allerdings ablaufen dürfte, wenn das Heimspiel am Sonntag (16.15 Uhr/DAZN) gegen den noch sieglosen Außenseiter UD Levante nicht gewonnen werden sollte. Erneute Verweise auf das Fehlen von sieben verletzten Stammspielern werden dem 58-Jährigen dann wohl kaum den Job retten. Die für seine Zukunft vielleicht schon entscheidende Begegnung wird Koeman aber nicht auf der Bank verfolgen. Er wurde vom spanischen Ligaverband am Freitag für zwei Spiele gesperrt.

Koeman trotz Stotterstart optimistisch

Nach gerade einmal sechs Spieltagen in der Primera Division beträgt der Rückstand auf den Erzrivalen und Tabellenführer Real Madrid bereits sieben Punkte. In Cadiz war es bereits das dritte Pflichtspiel hintereinander ohne Sieg.

Koeman blieb da aktuell nur, den Einsatzwillen seines Teams zu loben: "Man darf nicht nur auf das Ergebnis schauen, sondern muss auch die Einstellung sehen. Ich kann mich nicht beklagen."

Im Namen der Mannschaft versprach Abwehrchef Gerard Pique, es zumindest am Engagement weiterhin nicht fehlen zu lassen. "Wir können uns alle beschweren oder wir können arbeiten. Die Spieler sind hier, um zu arbeiten", sagte der Routinier.

Aber wenn es wieder nicht zu drei Punkten reicht? Dann gelten Klublegende Xavi, derzeit als Coach in Katar tätig, sein Landsmann Robert Martinez, aktuell Trainer der Nationalmannschaft Belgiens, oder Thierry Henry, Frankreichs Weltmeister von 1998, als mögliche Kandidaten für die Nachfolge Koemans. Reine Spekulationen hingegen dürften Gerüchte über Pep Guardiola oder Joachim Löw sein.

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