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Real Madrid: Die Transfers seit Ronaldos Abgang im Check

 
Im August 2018 entschied sich Cristiano Ronaldo für einen Abschied aus Madrid und schloss sich für 117 Millionen Euro Juventus an. Was hat Real seither auf dem Transfermarkt angestellt? Wir machen den Check - nicht inkludiert: Leihgeschäfte.
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Im August 2018 entschied sich Cristiano Ronaldo für einen Abschied aus Madrid und schloss sich für 117 Millionen Euro Juventus an. Was hat Real seither auf dem Transfermarkt angestellt? Wir machen den Check - nicht inkludiert: Leihgeschäfte.
THIBAUT COURTOIS (kam 2018 für 35 Mio. Euro vom FC Chelsea): Ein von den Fans zunächst skeptisch beäugter Transfer. Courtois kam in einer Phase, in der CL-Held Keylor Navas gesetzt war. Seine Vergangenheit bei Stadtrivale Atletico half ihm auch nicht.
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THIBAUT COURTOIS (kam 2018 für 35 Mio. Euro vom FC Chelsea): Ein von den Fans zunächst skeptisch beäugter Transfer. Courtois kam in einer Phase, in der CL-Held Keylor Navas gesetzt war. Seine Vergangenheit bei Stadtrivale Atletico half ihm auch nicht.
Nach einer schwachen, patzerreichen Debütsaison und dem Abgang von Navas zu PSG rechtfertigte Courtois jedoch das Vertrauen in ihn und gehört mittlerweile zu den absoluten Leistungsträgern bei den Königlichen. Guter Transfer! Note: 2.
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Nach einer schwachen, patzerreichen Debütsaison und dem Abgang von Navas zu PSG rechtfertigte Courtois jedoch das Vertrauen in ihn und gehört mittlerweile zu den absoluten Leistungsträgern bei den Königlichen. Guter Transfer! Note: 2.
ANDRIY LUNIN (kam 2018 für 8,5 Mio. Euro von Zorya Lugansk): Das Torhüter-Talent aus der Ukraine kam mit dem Ziel, die langfristige Nummer eins zu werden. Real parkte ihn daher leihweise bei CD Leganes, Real Valladolid und Real Oviedo.
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ANDRIY LUNIN (kam 2018 für 8,5 Mio. Euro von Zorya Lugansk): Das Torhüter-Talent aus der Ukraine kam mit dem Ziel, die langfristige Nummer eins zu werden. Real parkte ihn daher leihweise bei CD Leganes, Real Valladolid und Real Oviedo.
Die nötige Spielpraxis sammelte Lunin bei diesen Vereinen jedoch nicht. Seit diesem Jahr ist er fest im Kader von Carlo Ancelotti. Ob der 22-Jährige sich eines Tages als Courtois-Erbe behaupten kann? Unklar. Note: 4.
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Die nötige Spielpraxis sammelte Lunin bei diesen Vereinen jedoch nicht. Seit diesem Jahr ist er fest im Kader von Carlo Ancelotti. Ob der 22-Jährige sich eines Tages als Courtois-Erbe behaupten kann? Unklar. Note: 4.
ALVARO ODRIOZOLA (kam 2018 für 30 Mio. Euro von Real Sociedad): Nach dem Abgang von Achraf Hakimi als Konkurrent für Rechtsverteidiger Dani Carvajal verpflichtet, baute Odriozola nach einem ordentlichen ersten halben Jahr ab und avancierte zum Flop.
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ALVARO ODRIOZOLA (kam 2018 für 30 Mio. Euro von Real Sociedad): Nach dem Abgang von Achraf Hakimi als Konkurrent für Rechtsverteidiger Dani Carvajal verpflichtet, baute Odriozola nach einem ordentlichen ersten halben Jahr ab und avancierte zum Flop.
Auch das halbjärhrige Intermezzo beim FC Bayern, immerhin garniert mit dem Gewinn der CL, gab dem Basken in seiner persönlichen Entwicklung keinen Auftrieb. Mittlerweile kickt Odriozola leihweise in Florenz. Ein ganz schwacher Deal für Real. Note: 5,5.
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Auch das halbjärhrige Intermezzo beim FC Bayern, immerhin garniert mit dem Gewinn der CL, gab dem Basken in seiner persönlichen Entwicklung keinen Auftrieb. Mittlerweile kickt Odriozola leihweise in Florenz. Ein ganz schwacher Deal für Real. Note: 5,5.
MARIANO DIAZ (kam 2018 für 21,5 Mio. Euro von Olympique Lyon): Eine noch größere Enttäuschung als Odriozola. Der im Real-Umfeld als äußerst selbstverliebt beschriebene Mariano nahm sich sofort die Nummer von Ronaldo und kündigte Großes an.
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MARIANO DIAZ (kam 2018 für 21,5 Mio. Euro von Olympique Lyon): Eine noch größere Enttäuschung als Odriozola. Der im Real-Umfeld als äußerst selbstverliebt beschriebene Mariano nahm sich sofort die Nummer von Ronaldo und kündigte Großes an.
Inzwischen ist der Dominikaner nur noch Tribünengast - und das sogar gerne, denn er weigert sich, seinen gut dotierten Vertrag aufzugeben. Die Torausbeute des Real-Eigengewächses seit seiner Rückkehr liegt bei fünf Treffern. Note: 6.
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Inzwischen ist der Dominikaner nur noch Tribünengast - und das sogar gerne, denn er weigert sich, seinen gut dotierten Vertrag aufzugeben. Die Torausbeute des Real-Eigengewächses seit seiner Rückkehr liegt bei fünf Treffern. Note: 6.
VINICIUS JUNIOR (kam 2018 für 45 Mio. Euro von Flamengo): Real-Boss Florentino Perez sah in dem brasilianischen Juwel so etwas wie den neuen Neymar und setzte frühzeitig alles daran, Vinicius in die spanische Hauptstadt zu holen.
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VINICIUS JUNIOR (kam 2018 für 45 Mio. Euro von Flamengo): Real-Boss Florentino Perez sah in dem brasilianischen Juwel so etwas wie den neuen Neymar und setzte frühzeitig alles daran, Vinicius in die spanische Hauptstadt zu holen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten unter Ex-Trainer Julen Lopetegui heute eine feste Größe. Der 21-Jährige trifft im letzten Drittel immer bessere Entscheidungen, wird sicherer im Torabschluss und genießt große Wertschätzung im Real-Kosmos. Note: 1,5.
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Nach anfänglichen Schwierigkeiten unter Ex-Trainer Julen Lopetegui heute eine feste Größe. Der 21-Jährige trifft im letzten Drittel immer bessere Entscheidungen, wird sicherer im Torabschluss und genießt große Wertschätzung im Real-Kosmos. Note: 1,5.
BRAHIM DIAZ (kam 2019 für 17,5 Mio. Euro von Manchester City): Weil das junge, dribbelstarke City-Juwel zu haben war, schlugen die Madrilenen zu. Einen konkreten Plan mit Brahim hatten sie aber nicht. Er bekam unter keinem Trainer eine faire Chance.
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BRAHIM DIAZ (kam 2019 für 17,5 Mio. Euro von Manchester City): Weil das junge, dribbelstarke City-Juwel zu haben war, schlugen die Madrilenen zu. Einen konkreten Plan mit Brahim hatten sie aber nicht. Er bekam unter keinem Trainer eine faire Chance.
Die logische Folge: eine Leihe zur AC Milan. Dort kickt Brahim auch heute noch und weiß mit seinen Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins zu begeistern. Nach seiner 2023 endenden Leihe wird es wohl fest zu den Italienern gehen - für Real ein Reinfall. Note: 4,5.
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Die logische Folge: eine Leihe zur AC Milan. Dort kickt Brahim auch heute noch und weiß mit seinen Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins zu begeistern. Nach seiner 2023 endenden Leihe wird es wohl fest zu den Italienern gehen - für Real ein Reinfall. Note: 4,5.
EDER MILITAO (kam 2019 für 50 Mio. Euro vom FC Porto): Der brasilianische Innenverteidiger wechselte mit vielen Vorschusslorbeeren nach Madrid, hatte zunächst aber mit großen Anpassungsproblemen zu kämpfen.
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EDER MILITAO (kam 2019 für 50 Mio. Euro vom FC Porto): Der brasilianische Innenverteidiger wechselte mit vielen Vorschusslorbeeren nach Madrid, hatte zunächst aber mit großen Anpassungsproblemen zu kämpfen.
Nach einer Saison als Ergänzungskraft kam Militao immer besser in Fahrt, seit den Abgängen von Sergio Ramos und Raphael Varane ist er unangefochtene Stammkraft, wirklich gerechtfertigt hat er seine hohe Ablöse aber noch nicht. Note: 3.
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Nach einer Saison als Ergänzungskraft kam Militao immer besser in Fahrt, seit den Abgängen von Sergio Ramos und Raphael Varane ist er unangefochtene Stammkraft, wirklich gerechtfertigt hat er seine hohe Ablöse aber noch nicht. Note: 3.
FERLAND MENDY (kam 2019 für 30 Mio. Euro von Olympique Lyon): Der französische Linksverteidiger unterschrieb auf Geheiß von Zinedine Zidane in Madrid und fügte sich nahtlos ins Starensemble der Königlichen ein.
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FERLAND MENDY (kam 2019 für 30 Mio. Euro von Olympique Lyon): Der französische Linksverteidiger unterschrieb auf Geheiß von Zinedine Zidane in Madrid und fügte sich nahtlos ins Starensemble der Königlichen ein.
Mendy verdrängte den jahrelang gesetzten Marcelo. Seit Zidanes Abgang in diesem Sommer ist von dem 26-Jährigen bei Real aber wenig zu sehen, derzeit laboriert er an einer Muskelverletzung. Note: 2.
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Mendy verdrängte den jahrelang gesetzten Marcelo. Seit Zidanes Abgang in diesem Sommer ist von dem 26-Jährigen bei Real aber wenig zu sehen, derzeit laboriert er an einer Muskelverletzung. Note: 2.
TAKEFUSA KUBO (kam 2019 ablösefrei vom FC Tokio): Der japanische Spielmacher wurde bei Erzrivale Barca ausgebildet und heuerte mit großen Ambitionen bei den Blancos an. Sein Traum, sich bei Real zu behaupten, ist aber weiterhin nur ein Traum.
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TAKEFUSA KUBO (kam 2019 ablösefrei vom FC Tokio): Der japanische Spielmacher wurde bei Erzrivale Barca ausgebildet und heuerte mit großen Ambitionen bei den Blancos an. Sein Traum, sich bei Real zu behaupten, ist aber weiterhin nur ein Traum.
Real parkte Kubo bei mehreren spansichen Erstligisten, um ihm die nötige Matchpraxis zu ermöglichen. Eine Leihe zu Villarreal scheiterte krachend. Heute versucht sich der 20 Jahre alte Linksfuß bei Mallorca. Fraglich, ob es für Real reicht. Note: 4.
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Real parkte Kubo bei mehreren spansichen Erstligisten, um ihm die nötige Matchpraxis zu ermöglichen. Eine Leihe zu Villarreal scheiterte krachend. Heute versucht sich der 20 Jahre alte Linksfuß bei Mallorca. Fraglich, ob es für Real reicht. Note: 4.
RODRYGO (kam 2019 für 45 Mio. Euro vom FC Santos): Ähnlich begabt wie Vinicius - nicht ganz so schnell wie sein Kumpel, aber mit starkem Spielverständnis und Abschluss. Noch ist Rodrygo aber ein Diamant, der weiter geschliffen werden muss.
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RODRYGO (kam 2019 für 45 Mio. Euro vom FC Santos): Ähnlich begabt wie Vinicius - nicht ganz so schnell wie sein Kumpel, aber mit starkem Spielverständnis und Abschluss. Noch ist Rodrygo aber ein Diamant, der weiter geschliffen werden muss.
Wichtig zuletzt: sein Tor in der Königsklasse gegen Inter. Ancelotti sieht in ihm jedoch keinen unangefochtenen Stammspieler. Könnte nächstes Jahr, falls Kylian Mbappe kommt, zu einem Kandidaten für eine Leihe werden. Note: 3.
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Wichtig zuletzt: sein Tor in der Königsklasse gegen Inter. Ancelotti sieht in ihm jedoch keinen unangefochtenen Stammspieler. Könnte nächstes Jahr, falls Kylian Mbappe kommt, zu einem Kandidaten für eine Leihe werden. Note: 3.
EDEN HAZARD (kam 2019 für 115 Mio. Euro vom FC Chelsea): Kam mit einigen Kilos zu viel auf den Rippen, aber als großer Hoffnungsträger aus London nach Madrid. Wurde zur großen, vielleicht sogar größten Transfer-Enttäuschung der Vereinsgeschichte.
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EDEN HAZARD (kam 2019 für 115 Mio. Euro vom FC Chelsea): Kam mit einigen Kilos zu viel auf den Rippen, aber als großer Hoffnungsträger aus London nach Madrid. Wurde zur großen, vielleicht sogar größten Transfer-Enttäuschung der Vereinsgeschichte.
Hazard verpasste über die Hälfte aller möglichen Partien verletzungsbedingt. Wenn er fit ist, wie aktuell, ist sein Impact auf das Real-Spiel äußerst gering. Viele trauen Ancelotti zu, den 30-Jährigen aufzäppeln, bisher ist er aber nur Joker. Note: 6.
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Hazard verpasste über die Hälfte aller möglichen Partien verletzungsbedingt. Wenn er fit ist, wie aktuell, ist sein Impact auf das Real-Spiel äußerst gering. Viele trauen Ancelotti zu, den 30-Jährigen aufzäppeln, bisher ist er aber nur Joker. Note: 6.
LUKA JOVIC (kam 2019 für 60 Mio. Euro von Eintracht Frankfurt): Noch so ein teurer Einkauf, der krachend scheiterte. Jovic flüchtete zwischenzeitlich sogar zurück nach Frankfurt, wo er aber auch nicht wirklich zu glänzen wusste.
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LUKA JOVIC (kam 2019 für 60 Mio. Euro von Eintracht Frankfurt): Noch so ein teurer Einkauf, der krachend scheiterte. Jovic flüchtete zwischenzeitlich sogar zurück nach Frankfurt, wo er aber auch nicht wirklich zu glänzen wusste.
Der Serbe kann seine bisherigen Treffer für Real an einer Hand abzählen und kommt nur zur Kurzeinsätzen. Er wirkt alles andere als integriert. Im Vergleich zu Hazard scheint er wenigstens körperlich fit. Note: 5.
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Der Serbe kann seine bisherigen Treffer für Real an einer Hand abzählen und kommt nur zur Kurzeinsätzen. Er wirkt alles andere als integriert. Im Vergleich zu Hazard scheint er wenigstens körperlich fit. Note: 5.
REINIER JESUS (kam 2020 für 30 Mio. Euro von Flamengo): Nach Vinicius und Rodrygo das dritte Top-Talent, das Real für viel Geld aus Brasilien holte. Reinier bekam bei den Profis aber nie eine Chance, sondern wurde in der Reserve eingesetzt.
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REINIER JESUS (kam 2020 für 30 Mio. Euro von Flamengo): Nach Vinicius und Rodrygo das dritte Top-Talent, das Real für viel Geld aus Brasilien holte. Reinier bekam bei den Profis aber nie eine Chance, sondern wurde in der Reserve eingesetzt.
Es folgte der Wechsel auf Leihbasis zum BVB. Dort ist Reinier aber meist ebenfalls außen vor. Angesichts der Konkurrenz in Madrid dürfte er keine gute Chancen auf eine Karriere im Bernabeu haben. Note: 5.
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Es folgte der Wechsel auf Leihbasis zum BVB. Dort ist Reinier aber meist ebenfalls außen vor. Angesichts der Konkurrenz in Madrid dürfte er keine gute Chancen auf eine Karriere im Bernabeu haben. Note: 5.
DAVID ALABA (kam 2021 ablösefrei vom FC Bayern): Der Österreicher wollte nach über einer Dekade in München eine neue Herausforderung antreten. Jetzt trägt er nicht nur das mhytische weiße Trikot, sondern auch die legendäre Rückennummer 4 von Ramos.
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DAVID ALABA (kam 2021 ablösefrei vom FC Bayern): Der Österreicher wollte nach über einer Dekade in München eine neue Herausforderung antreten. Jetzt trägt er nicht nur das mhytische weiße Trikot, sondern auch die legendäre Rückennummer 4 von Ramos.
Nach wenigen Wochen lässt sich festhalten: Alaba findet sich gut zurecht. Wie zuletzt beim FCB gibt er den Abwerchef, kommuniziert auch lautstark. Für eine Bewertung ist es zu früh, die Tendenz geht aber schon jetzt zu einer guten Note.
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Nach wenigen Wochen lässt sich festhalten: Alaba findet sich gut zurecht. Wie zuletzt beim FCB gibt er den Abwerchef, kommuniziert auch lautstark. Für eine Bewertung ist es zu früh, die Tendenz geht aber schon jetzt zu einer guten Note.
EDUARDO CAMAVINGA (kam 2021 für 31 Mio. Euro von Stade Rennes): Das 18-jährige Supertalent aus Frankreich wurde von halb Europa umworben. Real schlug kurz vor dem Ablauf der Sommer-Transferperiode zu. Eine Investition in die Zukunft.
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EDUARDO CAMAVINGA (kam 2021 für 31 Mio. Euro von Stade Rennes): Das 18-jährige Supertalent aus Frankreich wurde von halb Europa umworben. Real schlug kurz vor dem Ablauf der Sommer-Transferperiode zu. Eine Investition in die Zukunft.
Der Start? Vielversprechend! Camavinga gelang in seiner ersten Woche ein Tor und eine Vorlage. Wie bei Alaba ist es noch für eine Bewertung zu früh, die Tendenz geht aber ebenfalls zu einer guten Note.
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Der Start? Vielversprechend! Camavinga gelang in seiner ersten Woche ein Tor und eine Vorlage. Wie bei Alaba ist es noch für eine Bewertung zu früh, die Tendenz geht aber ebenfalls zu einer guten Note.
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