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Fussball

Real Madrid prüft offenbar Ausstieg aus LaLiga - Klub reagiert auf Bericht

Von Marcus Blumberg
Florentino Perez hat offenbar genug von LaLiga.

Nach den zunächst gescheiterten Plänen für die Gründung einer Super League hat Real Madrid einem Medienbericht zufolge offenbar einen anderen Plan gefasst, zu mehr Geld zu kommen - den Wechsel in eine andere nationale Liga. Die Königlichen haben auf die Meldung darauf bereits reagiert.

Wie Mundo Deportivo berichtet, haben Real Madrid und Präsident Florentino Perez genug von LaLiga und deren Boss Javier Tebas. In der vergangenen Woche kündigte der Klub sogar eine Klage gegen jenen und den neuen strategischen Partner CVC an, der Anteile an der Liga im Wert von 2,7 Milliarden Euro erworben hatte.

Wie die spanische Zeitung berichtet, befasse sich Perez derzeit damit, die Primera Division sogar zu verlassen und sich einer anderen Liga anzuschließen. Ganz oben auf der Wunschliste stehe dabei die englische Premier League. Seit Wochen bereits sollen diese Pläne existieren.

Die Premier League sei wegen der "Macht der Klubs, ihre enorme internationale Strahlkraft" und der äußerst lukrativen TV-Verträge sehr attraktiv für Perez. Zudem ist die Rede davon, dass der Präsident auch Informationen über die Bundesliga und Serie A eingeholt habe.

Allerdings könnte der Brexit, der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, ein größeres Hindernis darstellen.

Real Madrid dementiert Gerücht um LaLiga-Ausstiegsplänen

Real Madrid hat am Samstag auf den Bericht von Mundo Deportivo reagiert und ein Statement abgegeben: "Real Madrid möchte versichern, dass diese Informationen komplett falsch, absurd und unmöglich sind. Sie wollen einmal mehr nur das Tagesgeschäft unseres Klubs stören."

Auch LaLiga-Chef Tebas (59) reagierte via Twitter auf den Bericht: "Wie viel Unsinn wir heutzutage hören."

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