Fussball

Mittlerweile 28 Coronafälle beim Zweitligisten Fuenlabrada

Von SID/SPOX
"So wird die nächste Saison nie beginnen", sagt Fuenlabrada-Coach Jose Ramon Sandoval.
© imago images / Alterphotos

Beim spanischen Zweitligisten CF Fuenlabrada breitet sich das Coronavirus immer weiter aus. Wie der Verein mitteilte, wurden bei einer neuerlichen Testrunde zwölf weitere Teammitglieder positiv getestet.

Insgesamt haben sich damit innerhalb der Mannschaft bereits 28 Personen infiziert. Der komplette Tross sitzt seit über einer Woche in einem Hotel in La Coruna fest, niemand soll sein Hotelzimmer verlassen. Die Verhältnisse im Hotel sollen laut AS miserabel sein.

Der Klub, der sogar Aufstiegschancen besaß, befand sich bereits für das letzte Saisonspiel in der Region Galizien, ehe die ersten Coronafälle entdeckt wurden und die Partie abgesagt werden musste. Die Liga teilte am Sonntag mit, dass die Begegnung aufgrund höherer Gewalt nicht nachgeholt werde. Der FC Elche wird an den Aufstiegs-Play-offs teilnehmen, teilte La Liga mit.

Gegen diese Entscheidung legten die Spieler von Fuenlabrada öffentlich Protest ein. "Wir behalten uns das Recht vor, rechtliche Schritte gegen die zuständigen Institutionen einzuleiten, um unsere Position angesichts der Ereignisse zu verteidigen", schrieben sie in den sozialen Medien.

Gleichzeitig droht Fuenlabrada sogar ein noch schlimmeres Schicksal: Weil man positive Tests zu spät gemeldet habe und zum Auswärtsspiel gereist sei, habe man die öffentliche Gesundheit gefährdet, erklärte die Sportaufsicht CSD. Deshalb steht ein Zwangsabstieg in die 3. Liga im Raum. Auch gegen Liga-Präsident Javier Tebas wird wegen möglicher Vertuschung ermittelt.

La Coruna war nach der Absage der Partie aufgrund der Ergebnisse der direkten Konkurrenten auf der Couch abgestiegen. Klub-Präsident Fernando Vidal hatte bereits rechtliche Schritte angekündigt.

 

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