Fussball

Real Madrid - Nach wiederholten Provokationen: Ex-Stürmer Dimitar Berbatov kritisiert Gareth Bale

Von SPOX
Gareth Bale sorgte zuletzt neben dem Rasen für Schlagzeilen.

Der frühere Torjäger Dimitar Berbatov (39) hat Gareth Bale (31) von Real Madrid für dessen Provokationen abseits des Platzes scharf kritisiert.

"Gareth Bale ist erneut in den Schlagzeilen, weil er sich schlafend stellte, nachdem er erfahren hatte, dass er gegen Granada [tatsächlich ereignete sich das in der Partie gegen Alaves, Anm. d. Red.] nicht zum Einsatz kommt", schrieb der Bulgare in seiner Kolumne bei Betfair.

Für das Verhalten seines ehemaligen Teamkollegen aus Tottenham Zeiten zeigte Berbatov kein Verständnis. "Als ich es gesehen habe, konnte ich es nicht glauben. [...] Ich kann das nicht unterstützen. Das ist unprofessionell und respektlos gegenüber Real Madrid", betonte der ehemalige Bundesliga-Stürmer.

Real Madrid: Bale mit wiederholten Provokationen - Abschied im Sommer?

Der Waliser sorgte neben seinem vorgetäuschten Schlaf gegen Alaves zudem auch gegen Granada für Aufsehen, als er die Partie durch ein mit seinen Händen geformtes Fernglas beobachtete.

Gleichzeitig kann Berbatov den Frust des Superstars, der in den vergangenen fünf Partien jeweils 90 Minuten auf der Bank saß, nachvollziehen. "Ich liebe es, Bale spielen zu sehen und ich kann seinen Schmerz fühlen, weil ich in der selben Situation war", verriet Berbatov. Er schob allerdings nach: "Diese Art von Reaktion geht jedoch zu weit."

Eine gemeinsame Zukunft zwischen Bale und Real Madrid könne er sich nicht vorstellen, denn die Problematik rund um den walisischen Nationalspieler sei sowohl für die Mannschaft als auch für die Öffentlichkeit Gift.

Bale in Madrid bis 2022 unter Vertrag

"Bale sollte um eine Lösung bitten, selbst, wenn es eine Leihe ist. Es war eine Machtdemonstration, als würde er sagen: 'Lasst mich spielen oder ich tue, was ich möchte'", führte Berbatov aus.

Bei den Königlichen steht Bale noch bis 2022 unter Vertrag. Bereits im Sommer forcierte er einen Wechsel nach China, der Transfer platzte letztlich jedoch.

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