Fussball

Atletico Madrid: Erster Verein in LaLiga mit Gehaltsverzicht

SID
Atletico Madrid verzichtet auf Teile des Gehalts.

Die Welle des Gehaltsverzichts von Profisportlern ist nun auch in der ersten spanischen Liga angekommen. Bei Champions-League-Viertelfinalist Atletico Madrid werden sowohl die Spieler als auch das Trainerteam wegen der Coronakrise in den kommenden Wochen auf Teile ihrer Gehälter verzichten. Dies bestätigte Präsident Enrique Cerezo gegenüber Radio Marca.

"Wir sind damit auf die Spieler und das Trainerteam zugegangen", sagte der 72-Jährige: "Sie sind sich bewusst, was gerade um sie herum passiert. Deshalb wird es diesbezüglich ihrerseits keine Probleme geben." Über die Höhe der Einbußen sagte Cerezo allerdings nichts.

Atletico ist der erste Verein aus LaLiga, der sich zu einer solchen Aktion entschließt. Damit folgen die Rojiblancos zahlreichen internationalen Beispielen aus dem Profisport, unter anderem wird in zahlreichen Bundesligavereinen auf Teile des Salärs verzichtet.

FC Barcelona verzichtete offenbar auf Gehaltskürzung

Real Valladolid könnte dem Beispiel des Hauptstadtklubs schnell folgen. Das Team des Abstiegskandidaten kündigte am Donnerstagabend einen Gehaltsverzicht an. Allerdings würden Spieler und Trainer nur bei einem vorzeitigen Saisonabbruch auf Teile ihrer Gelder verzichten, bei einer späteren Fortsetzung der Spielzeit kassieren alle ihr veranschlagtes Salär.

Zuvor hatten die Spieler des spanischen Meisters FC Barcelona Medienberichten zufolge bereits einen ersten Vorschlag des Vereins zur Gehaltskürzung abgelehnt. Die Akteure um Weltfußballer Lionel Messi und Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen seien zu Abstrichen beim Salär in der Coronakrise zwar generell bereit, allerdings hätten sie die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Größenordnung abgelehnt, hieß es in Spaniens Medien.

 

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