Vorwürfe gegen Perez - Medienmanipulation?

Von Ben Barthmann
Florentino Perez steht mal wieder in der Kritik
© getty

In Spanien werden schwere Vorwürfe gegen Real-Präsident Florentino Perez erhoben. Er soll eine Seite ins Leben gerufen haben, um gezielt Meinungsmache zu betreiben.

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Die spanische Medienland ist zu einem Großteil geteilt zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid. Laut El Diario wollte Reals Präsident Perez diese Situation weiter auf die Spitze treiben. Demnach soll die Homepage diariobernabeu.com für gezielte Meinungsmache geschaffen worden sein.

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Etwa 300.000 Euro soll Perez in das Portal investiert haben, um dort über "Chefredakteur" Alejandro de Pedro gewollte Inhalt zu vertreiben. Der Klub sollte in gutem Licht bestrahlt, gleichzeitig Kampagnen gegen Schiedsrichter und Gegner eingeleitet werden.

Die Beziehung zwischen de Pedro und Perez listet El Diaro in SMS und Telefonaten auf. Zu diesen hat das Blatt offenbar Zugang erlangt, nachdem sie im Laufe der Ermittlungen im Fall der Operacion Punica mit de Pedro als Verdächtigtem gesammelt worden waren.

Die Operacion Punica wurde im Herbst 2014 als eine der größten Anti-Korruptionsmaßnahmen Spaniens bekannt. 51 Politiker und Geschäftsleute wurden im Rahmen diverser Razzien festgenommen. Bestechungsgelder waren über Umwege gewaschen und ins Ausland geschafft worden.

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