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Fussball

Spanien sucht das Supertalent

Die spanische Primera Division hat mehrere Top-Talente im Angebot

Ezequiel Ponce (FC Granada, Stürmer, Jahrgang 1997)

Einfach waren die ersten Schritte von Ponce in Europa nicht. Mit großen Erwartungen im Gepäck nach Rom gekommen, fand sich der Stürmer vorerst in der Primavera der Roma wieder und konnte sich dort nur unzureichend empfehlen. Ein Bänderriss machte die Monate November bis März verloren, echte Profi-Luft durfte der Argentinier kein einziges Mal schnuppern.

Doch Ponce, jüngster Debütant in der Geschichte der Newell's Old Boys, kniete sich hinein und arbeitete sich Schritt für Schritt in die Startelf der U19. Somit entschieden sich die Verantwortlichen zur kommenden Saison doch für eine Leihe, soll der Torjäger doch seine brillante Form nun in den Herrenbereich tragen.

Neun Tore gelangen ihm nach seiner Rückkehr in zehn Spielen, was die Qualitäten Ponces schon ausreichend beschreiben dürfte. Der Argentinier kommt einer klassischen Neun durchaus nahe, ist stark in der Luft und verfügt über eine starke Antizipation für mögliche Abpraller und ungenau geklärte Bälle.

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Doch er kann sich genauso am Spiel beteiligen, aufbauen und Chancen kreieren. In Granada trifft er auf den genau richtigen Trainer für diese Spielweise: Paco Jemez. "Ich mag seine Art zu arbeiten", zeigte sich Ponce erfreut über die Möglichkeit, die ihm der spanische Underdog eröffnet.

Pione Sisto (Celta Vigo, Flügelstürmer, Jahrgang 1995)

"Er hat verstanden, dass es harte Arbeit braucht, um an die Spitze zu kommen", schwärmte Morten Morch, dänischer Kommentator, von Pione Sisto. Sein Land hat in Sisto offenbar endlich einen weltklasse Stürmer gefunden. So zumindest die Hoffnung - und die Meinung der Statistiker.

Der FC Midtjylland baut seine Entscheidungen zu einem Großteil auf Datenerhebung auf und beorderte seinen Stürmer bald in die Riege der Weltklasse. Das sagen zumindest die Statistiken von GSN, einer der größten Fußballdatenbanken der Welt. Und das glaubte offenbar auch Celta Vigo, die sechs Millionen Euro für die Dienste Sistos nach Dänemark überwiesen.

Nun soll der 20-Jährige unter Beweis stellen, was die Zahlen versprechen. Er ist ohne Zweifel schnell, ballsicher und kann aus dem Tempo heraus nur ganz schwer gestoppt werden. Doch, und hier kommt Morch ins Spiel, war Sisto auch immer etwas egoistisch, taktisch unklug und schwach in der Entscheidungsfindung.

Das hat er abgestellt und sich damit tatsächlich zu einem herausstechenden Stürmer entwickelt. Das zeigen nicht nur die Zahlen, das sieht man auf dem Platz. Sisto ist kreativ, mutig und selbstbewusst, hat ein gutes Auge und Präzision bei Standards, kurzum ein Gesamtpaket.

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