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Fussball

Laporta wehrt sich gegen Barca-Klage

SID
Barcelonas Ex-Präsident Joan Laporta (l.) hat Vorwürfe vehement abgestritten
© Getty

Wegen einem angeblichen Minus von 77,1 Millionen Euro hat der FC Barcelona gegen Ex-Präsident Joan Laporta geklagt. Laporta hat die Vorwürfe vehement abgestritten.

Ex-Präsident Joan Laporta wehrt sich gegen die Klage, die sein ehemaliger Verein FC Barcelona gegen ihn angestrengt hat. Laporta war im Juni als Spitzenfunktionär des spanischen Fußball-Meisters zurückgetreten und von Sandro Rosell abgelöst worden.

Die neue Führung der Katalanen wirft Laporta vor, für ein Minus von 77,1 Millionen Euro aus der vergangenen Spielzeit verantwortlich zu sein. Bei einer Befragung stimmberechtigter Klubmitglieder wurde beschlossen, dass Laporta sich vor Gericht verantworten muss.

Laportas Recht verletzt

"Der ehemalige Vorstand und ich werden den Beschluss der Vollversammlung anfechten", kündigte Laporta an. "Mein Recht, als ehemaliger Präsident an der Versammlung teilzunehmen und meinen Standpunkt zu erläutern, wurde verletzt", sagte er zur Begründung.

Laporta bestritt, für das Minus im Barca-Haushalt verantwortlich zu sein: "Die neue Führung hat die Zahlen auf unwürdige Weise neu formuliert und dabei gepfuscht."

Der 48-jährige Laporta war von 2003 bis zum Sommer 2010 Präsident des FC Barcelona. In dieser Zeit feierte der Klub zweimal den Gewinn der Champions League (2006, 2009) und wurde viermal spanischer Meister (2005, 2006, 2009, 2010).

Ex-Barca-Präsident Laporta muss vor Gericht

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