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Fussball

Serie A: Klubbosse fordern Rücktritt der "Verräter"

SID
Andrea Agnelli ist Vizepräsident der neuen Super League.

Die geplante Super League spaltet die Serie A. Eigentümer Urbano Cairo vom FC Turin bezeichnete Andrea Agnelli, Präsident von Juventus Turin und bis zuletzt Vorsitzender der Europäischen Klub-Vereinigung ECA, als "Verräter".

Er forderte zudem den Rücktritt von Inter Mailands Geschäftsführer Giuseppe Marotta vom Posten als Verbandsmitglied. "Agnelli und Marotta sind die Verräter der Serie A", sagte Cairo.

Auch Präsident Paolo Scaroni vom AC Mailand soll von Vertretern mehrerer Serie-A-Klubs dazu aufgerufen worden sein, seinen Platz im Aufsichtsrat der Liga zu räumen. Das berichten italienische Medien.

Der Serie A stehen allerdings wohl nicht die rechtlichen Mittel zur Verfügung, um die Vertreter von Juventus sowie AC und Inter Mailand auszuschließen. Die drei Klubs sind Gründungsmitglieder der am Montag angekündigten Super League. Es droht ein Streit vor Gericht. Darüber wollen die Klubpräsidenten der Serie A in der kommenden Woche in Mailand diskutieren.

Die Liga befürchtet, dass durch die Super League die TV-Übertragungsrechte um 30 Prozent an Wert verlieren könnten. Betroffen wäre davon auch der Streamingdienst DAZN, der sich die Übertragungsrechte von 2021 bis 2024 gesichert hat.

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