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Fussball

Cristiano Ronaldos ungewöhnliches Geständnis: "Ich liebe es, wenn die Fans mich ausbuhen"

Von SPOX
Cristiano Ronaldo und seine Freundin Georgina in Dubai.

Cristiano Ronaldo vermisst es, vor Zuschauern zu spielen. Außerdem erklärt er, warum es ihn stolz macht, dass viele Kinder ihn als Vorbild sehen. Auch zu den Fußball-Ambitionen seines Sohnes äußert er sich.

Cristiano Ronaldo vom italienischen Serienmeister Juventus Turin hofft, dass die zuschauerlose Zeit in den Fußball-Stadien bald vorbei sein wird. "Ich bin ganz ehrlich: Meiner Meinung nach ist es langweilig, in einem leeren Stadion zu spielen", erklärte Ronaldo bei den Globe Soccer Awards, bei denen er zum besten Spieler des 21. Jahrhunderts gekürt wurde.

Dennoch hat der 35-Jährige Verständnis dafür, dass die Arenen aktuell aufgrund der Corona-Pandemie leer bleiben müssen: "Wir, die Spieler, respektieren aber die geltenden Hygienemaßnahmen. Die Gesundheit ist das Wichtigste."

Vor leeren Rängen zu spielen, sei, so der Portugiese weiter, "seltsam". Vor allem fehle ihm eine ihm gegenüber feindselige Stimmung. "Ich liebe es, wenn die Leute Cristiano ausbuhen. Zum Beispiel, wenn ich den Ball berühre und sie buhen. Ich hoffe, dass die Regeln im Jahr 2021 geändert werden können und wir Stadien voller Menschen sehen können", erklärte Ronaldo weiter.

Seit März 2020 finden Fußballspiele in Italien und auf internationaler Ebene weitestgehend ohne Zuschauer statt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

CR7: "Ich liebe es, wenn die Leute Cristiano ausbuhen"

Dass er weltweit für Millionen Kinder und Jugendliche ein Vorbild ist, ist für den fünfmaligen Weltfußballer eine große Ehre. "Es ist großartig, wenn du siehst, dass Kinder sein wollen wie du. Wenn sie meinen Haarschnitt kopieren, wenn sie so sein wollen wie ich. Mein Sohn zum Beispiel, zehn Jahre alt, will so aussehen wie ich. Dann sage ich immer: 'Du hast einen langen Weg vor dir, um wie dein Vater zu sein'", gab Ronaldo weiter zu Protokoll und erklärte: "Wenn ich zum Beispiel Kinder in Dubai sehe, wie sie rennen und 'Siii' schreien, macht mich das glücklich."

Mit seinem Sohn ist der Juve-Angreifer allerdings durchaus auch streng. "Wenn er Coca Cola oder Orangenlimonade trinkt, dann werde ich wütend. Ich mag es auch nicht, wenn er Pommes isst. Um ehrlich zu sein, hat Junior großes Potenzial. Aber Talent ist nicht alles, es braucht harte Arbeit, das sage ich ihm oft."

Hin und wieder, gesteht Ronaldo, gibt er seinem Sohn auch Ratschläge für dessen Trainingsgestaltung: "Ich sage ihm dann, dass er nach dem Training mit Eiswasser baden soll, um schneller zu regenerieren. Er antwortet dann, dass ihm das Wasser zu kalt sei und er keine Lust darauf habe und ich kann ihn auch verstehen, er ist erst zehn."

CR7: "Wünsche mir, dass Junior Fußballer wird"

Auch bei seinem Sohn kann Ronaldo seinen Ehrgeiz nicht immer zügeln. "Ich werde Junior nicht drängen, Fußballer zu werden, das hängt allein von ihm ab. Wenn ich gefragt werde, ob ich möchte, dass er Fußballer wird, sage ich ja. Aber er kann machen, worauf er Lust hat, er kann Doktor werden oder auch irgendwas anderes: Ich möchte nur, dass er immer daran denkt, der Beste zu sein."

Ronaldo spielt seit 2018 für Juventus, zuvor stand er neun Jahre lang für Real Madrid auf dem Platz. Seinen internationalen Durchbruch feierte er bei Manchester United, für das er von 2003 bis 2009 auf dem Platz stand.

In seiner Karriere stellte der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft zahlreiche persönliche Rekorde und Bestmarken auf. Auch auf Klubebene suchen seine Erfolge ihresgleichen. Er errang sieben nationale Meisterschaften und gewann insgesamt fünfmal die Champions League. Sein aktueller Vertrag bei der Alten Dame läuft bis zum Sommer 2022.

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