Fussball

Juventus einigt sich mit Stars und Trainern auf Gehaltsverzicht in der Coronakrise

SID
Juventus Turin einigte sich mit seinen Spielern auf einen Gehaltsverzicht im Zuge der Coronakrise.

Juventus Turin hat im Zuge der Coronakrise mit seinen Spielern um Superstar Cristiano Ronaldo und dem Trainerteam um Maurizio Sarri eine Einigung zu einem Gehaltsverzicht erzielt. Wie die Alte Dame am Samstag mitteilte, belaufen sich die Einsparungen durch die Übereinkunft für das laufende Geschäftsjahr auf 90 Millionen Euro.

Betroffen sind die Gehälter für März, April, Mai und Juni. Detaillierte Vereinbarungen mit jedem Einzelnen sollen in den kommenden Wochen erfolgen.

"Juventus möchte sich bei den Spielern und dem Trainer für ihre Zusage bedanken", schrieb der Klub. Bei einer Fortsetzung der zurzeit pausierenden Saison sollen erneute Verhandlungen geführt werden. Zuletzt hatte die Serie A über eine Gehaltskürzung aller Profis um 30 Prozent nachgedacht, sollte der Spielbetrieb nicht wieder aufgenommen werden. Ein Beschluss wurde diesbezüglich aber noch nicht gefasst.

Der Präsident des italienischen Fußball-Verbandes FIGC, Gabriele Gravina, dankte den Juventus-Spielern. "Dieser Beschluss ist ein Vorbild für das gesamte Fußballsystem", kommentierte Gravina am Sonntag: "Einheit und Solidarität in der Fußball-Welt sind eine erste, großartige Antwort auf den Notstand, den wir zurzeit erleben und der noch größer wäre, wenn wir wieder spielen würden. Nur mit dem Beitrag aller Protagonisten wird der Fußball stärker werden."

Italien ist das in Europa bislang am stärksten von der Pandemie betroffene Land. Mehr als 90.000 Menschen haben sich mittlerweile infiziert, über 10.000 sind gestorben. Bei Juventus waren der Italiener Daniele Rugani, der französische Weltmeister Blaise Matuidi und der Argentinier Paulo Dybala positiv getestet worden.

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