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Fussball

450 Millionen Euro für PSG? Ligue 1 winkt dank CVC-Fonds Milliarden-Deal

Von Maximilian Lotz
Paris Saint-Germain verpasste das Viertelfinale der Champions League.

Der französischen Liga (LFP) winkt durch einen möglichen Einstieg der internationale Beteiligungsgesellschaft CVC ein Geldsegen in Milliardenhöhe. Hauptprofiteur wäre Paris Saint-Germain, das im Falle eines Deals 450 Millionen Euro kassieren könnte.

Wie die spanische Sportzeitung AS berichtet, laufen entsprechende Verhandlungen über den Einstieg des Investmentfonds. Demnach will CVC insgesamt 1,5 Milliarden Euro in die französische Meisterschaft investieren, um 13 Prozent der Anteile an der Ligue 1 zu erwerben. Das Geld soll unter den Erstligisten aufgeteilt werden.

30 Prozent und damit der größte Anteil soll dabei Topklub PSG zugute kommen. Der Hauptstadtklub profitiert bereits seit 2011 von den Millionen-Investitionen des katarischen Staatsfonds, Qatar Sports Investments, und würde durch den neuen Deal seine Vormachtstellung in Frankreich weiter zementieren.

Zwar soll auch die nationale Konkurrenz von dem CVC-Einstieg profitieren, aber laut AS sind die Einnahmen für die Klubs aus der zweiten Reihe aus Lille, Marseille, Nizza und Lyon weit von dem entfernt, was PSG einstreichen würde. Konkrete Zahlen wurden in dem Bericht nicht genannt. Bis Ende der kommenden Woche soll eine Entscheidung fallen, ob die französische Liga den Deal abschließt.

Im Dezember hatte bereits die spanische Liga einen Deal mit dem früheren Formel-1-Eigentümer CVC abgeschlossen. Die auf 50 Jahre ausgelegte und zwei Milliarden Euro schwere Kooperation sorgte allerdings für Kritik. Real Madrid, der FC Barcelona und Athletic Bilbao hatten rechtliche Schritte angedroht, da der Vertrag die Bestimmungen des aktuellen Reglements untergrabe.

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