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Fussball

Sexvideo-Affäre: Urteil soll keinen Einfluss auf Benzemas Nationalmannschafts-Zukunft haben

SID
Karim Benzema, Real Madrid

Das Urteil im Prozess in der Sexvideo-Affäre soll keinen Einfluss auf die Zukunft von Starstürmer Karim Benzema in der französischen Fußball-Nationalmannschaft haben.

"Der Trainer wird immer der Mann sein, der die Mannschaft auswählt, und Benzema wird im Falle eines Schuldspruchs nicht ausgeschlossen", sagte Verbandspräsident Noel Le Graet der Zeitung Le Parisien. Es solle "auf sportlicher Basis" entschieden werden.

Das Urteil gegen Benzema (33) im Prozess um versuchte Erpressung mit einem Sexvideo wird am 24. November verkündet. Dem Stürmer von Real Madrid wird vorgeworfen, 2015 in die versuchte Erpressung seines damaligen Nationalmannschaftskollegen Mathieu Valbuena verwickelt gewesen zu sein. Benzema weist dies zurück. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung und eine Geldstrafe von 75.000 Euro.

Vier weitere Männer sind wegen versuchter Erpressung angeklagt. Sie sollen ein Sexvideo Valbuenas benutzt haben, um Geld zu fordern. Das Video war ihnen durch den Datentransfer zu einem neuen Handy in die Hände geraten.

Der Skandal hatte die französische Nationalmannschaft vor sechs Jahren erschüttert, sowohl Benzema als auch Valbuena mussten das Team verlassen. Benzema wurde von Deschamps mittlerweile wieder begnadigt.

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