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Fussball

PSG - Paris Saint-Germain in der Kaderanalyse: Irgendeiner schmollt immer

Ob sie mit dem Champions-League-Pokal auch solche Mätzchen machen würden? Neymar (von li.), Kylian Mbappe und Marco Verratti nach dem Gewinn des Ligapokals.

 

MITTELFELD

  • Personal: Idrissa Gueye (bis 2023), Leandro Paredes (bis 2023), Marco Veratti (bis 2024), Ander Herrera (bis 2024), Kays Ruiz-Atil (bis 2021), Julian Draxler (bis 2021).
  • Fragezeichen: Draxler
  • Kandidaten: Matteo Guendouzi (Arsenal), Sergej Milinkovic-Savic (Lazio), Thiago (FC Bayern)

Situation: Seit 2012 ist Marco Verratti (27) bei PSG, der Italiener war einer der ersten Transfers mit Weitblick in der katarischen Ära des Klubs und ist auf dem besten Weg zum Rekordspieler. Egal, wer gerade PSG-Trainer war und egal, wie PSG gerade spielte, der zentrale Mittelfeldspieler Verratti stand eigentlich immer auf dem Platz. Daran wird sich nichts ändern.

Mit Marquinhos (26), eigentlich Innenverteidiger, Idrissa Gueye (30), Leandro Paredes (26) und Verratti hat Tuchel für seine offensive 4-3-3-Grundordnung vier ungemein effektive, spielintelligente und passsichere, jedoch recht defensiv agierende Mittelfeldspieler, die keinen internationalen Vergleich zu scheuen brauchen. Lediglich ein wenig mehr Kreativität könnte dem Pariser Mittelfeld gut tun.

Bayerns Thiago, Arsenals Jungstar Matteo Guendouzi (21) und Lazios Sergej Milinkovic-Savic (25), die als Zugänge gehandelt werden, könnten dieses Element hinzufügen. Jedoch ist der Konkurrenzkampf der Zentralen jetzt schon groß, vor allem Gueye beschwerte sich schon über seine Einsatzzeiten.

Hauptaufgabe des PSG-Mittelfelds bleibt aber, den drei bis vier Stürmern auf dem Platz die Räume freuzuspielen und die Rücken zu sichern. Was nicht bei allen Kommentatoren in Frankreich gut ankommt. Die Kritik: Sobald die Stürmer nicht richtig funktionieren, fehle es PSG zu oft an Lösungsideen.

Julian Draxlers Tage bei PSG scheinen gezählt, im 4-3-3 ist für den Ex-Schalker kaum Platz im System und selbst in der 4-4-2-Grundordnung, der zweiten PSG-Standardformation, spielten meist andere auf den Flügeln. Draxler darf bei entsprechendem Angebot gehen, noch hat Hertha BSC aber nicht den entscheidenden Schritt gewagt.

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