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Fussball

Cavani erlöst PSG gegen Saint-Etienne

SID
Das späte Tor von Edinson Cavani reiche Paris Saint-Germain gegen Saint-Etienne
© getty

Paris Saint-Germain zieht nach einem knappen 1:0 Sieg gegen Saint-Etienne ins Viertelfinale des Coupe de la Ligue ein. Ex-Bayern-Star Willy Sagnol steht dank eines 3:0-Erfolgs gegen AS Monaco mit Girondins Bordeaux in der nächsten Runde. Marseille und Lyon müssen noch ran.

Girondins Bordeaux - AS Monaco 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Ounas (16.), 2:0 Rolan (57.), 3:0 Saivet (88.)

Spiele gegen die Gäste von der Cote d'Azur liegen Girondins offenbar. Nach dem 3:1-Heimerfolg über den Europa-League-Teilnehmer in der Ligue 1 vor fünf Wochen, gewann die Elf von Trainer Willy Sagnol auch das Achtelfinale im französischen Ligapokal souverän mit 2:0.

Die Hausherren erwischten im Stade Bordeaux-Atlantique den besseren Start und wurden nach gut einer Viertelstunde belohnt: Der erst 19 Jahre alte Adam Ounas brachte sie in Front (16.).

Monaco, das immerhin mit Stars wie Fabinho, Ricardo Carvalho und Bernardo Silva angetreten waren, blieb das unterlegene Team und musste nach dem Seitenwechsel das 0:2 durch Mittelstürmer Diego Rolan hinnehmen (57.) Dieser Treffer bedeutete die Vorentscheidung. Henri Saivet markierte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Endstand (88.).

Bourg Peronnas - Olympique Marseille

Olympique Lyon - Tours

Paris St. Germain - AS St. Etienne 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Cavani (86.)

Die Überraschung lag lange in der Luft, aber am Ende reichte den Haupststädtern eine einzige geniale Aktion, um den Sieg einzutüten.

Saint-Etienne, das in der Liga nur einen Sieg aus den letzten fünf Partien holte, hielt gegen den turmhohen Favoriten erstaunlich gut mit. Dabei war PSG keineswegs mit einer B-Mannschaft im Park des Princes angetreten. Trotz des weitaus größeren Ballbesitzes brachte die Sturmreihe Ibrahimovic, Lavezzi und Lucas die Gäste aus Südfrankreich aber über die gesamte Spielzeit nicht in wirkliche Schwierigkeiten - mal abgesehen von einem Seitfall-Kracher von Ibrahimovic (24.).

Anders als beim 4:1 Sieg der Hauptstädter im Liga-Duell taten sich Laurent Blancs Mannen erstaunlich schwer, Saint-Etienne merkte man an, dass sie im Pokal nichts zu verlieren haben. PSGs Frustration nahm mehr und mehr zu, auch auf den Rängen waren die Fans nicht zufrieden mit dem Ergebnis, das die Gäste nicht zuletzt Keeper Moulin zu verdanken hatten.

Doch manchmal schießt Geld eben doch Tore: Fünf Minuten vor dem Ende schlug Angel di Maria einen Fabelpas von Höhe der Mittellinie in den gegnerischen Strafraum. Cavani musste nur den Fuß hinhallten, um den Viertelfinal-Enzug für den Titelvertediger perfekt zu machen.

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