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Fussball

Newcastle United: Allan Saint-Maximin exklusiv über Vorbilder, Stirnbänder als Accessoires und seinen IQ von 145

Von Elyes Khouaja
Das Markenzeichen von Allan Saint-Maximin sind seine vielen Stirnbänder.

Allan Saint-Maximin spricht im dritten Teil des exklusiven Interviews über seine Vorbilder, das Luxus-Stirnband als Markenzeichen und seinen hohen IQ.

Nach einer erfolglosen Saison bei Hannover 96 brachte Allan Saint-Maximin seine Karriere in Frankreich wieder in Schwung. 2019 wechselte er für 18 Millionen Euro von OGC Nizza zu Newcastle United und gehört dort zu den absoluten Leistungsträgern.

Im dritten Teil des exklusiven Interviews mit SPOX und GOAL spricht der 25-Jährige über seine Vorbilder, Luxus-Stirnbänder als Markenzeichen und die Vorteile seines überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten.

Allan Saint-Maximin über ...

... seinen Weg zum begnadeten Dribbler und entsprechende Vorbilder: Ich bin in diese Rolle hineingewachsen. Dribblings waren schon immer meine Leidenschaft - egal ob beim Futsal oder mit fünf Jahren zwischen den Möbeln. Der Ball war immer an meiner Seite, ich liebte es, ihn am Fuß zu haben. Ich mochte die brasilianischen Spieler wie Ronaldinho oder Robinho besonders, doch auch Frankreich hatte feine Fußballer wie [Zinedine] Zidane. Sie haben mich inspiriert, wegen ihnen wollte ich immer dribbeln. Wenn man mit vier Jahren mit Fußball beginnt, für zehn oder 15 Jahre trainiert und dabei immer wieder darauf achtet, mit beiden Füßen zu üben, ist es unausweichlich, eine gewisse Qualität am Ball zu erlangen. Aber damit auch Gegenspieler ausspielen zu können, ist nicht jedem vergönnt. Es ist sogar sehr schwierig, aber ich liebe solche Herausforderungen.

... seinen eigenen Spielstil: Ich bin ein Spieler, der das Risiko liebt und schwer zu lesen ist. Der Gegner weiß nie, ob ich links oder rechts vorbei gehe, weil ich mit beiden Füßen gut dribbeln kann. Auf der anderen Seite bin ich jedoch vor allem ein Spieler, der mehr an seine Mitspieler als an sich selbst denkt. Viele denken, dass starke Dribbler egoistisch sind, aber wenn man sich meine Statistiken anschaut, fällt auf, dass ich oft meinen Kollegen helfe in Form von Assists oder gefährlichen Pässen. Ich will Räume für meine Mitspieler schaffen und mich gleichzeitig in gute Positionen bringen, um sie ihn Szene setzen zu können. Das klappt natürlich nicht immer und Zuschauer erinnern sich sicherlich öfter an die Ballverluste. Aber meine Mannschaftskameraden und Leute, die den Fußball richtig verstehen, wissen, dass ich sehr mannschaftsdienlich denke.

war. Außerdem gibt es große Tennisspieler wie [Rafael] Nadal und [Roger] Federer, die eines tragen. Meine Rastazöpfe stehen in Verbindung mit dem Stirnband, denn mit einer Glatze beispielsweise würde es sicher auch nicht optimal aussehen.

... Familie und seinen Bruder, der gleichzeitig als Berater fungiert: Familie bedeutet alles für mich, sie waren immer für mich da. Im Gegensatz zu einigen Leuten in der Fußballwelt schauen Familienmitglieder nicht nur auf das Finanzielle oder sportliche Leistungen, sie lieben mich vor allem als Person und deshalb ist mir ihre Meinung sehr wichtig. Familie steht an erster Stelle. Wäre ich nur ein durchschnittlicher Fußballspieler, würden sich außenstehende Personen auch nicht um mich scheren.

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