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Fussball

Rooney über Ex-United-Kollege Ronaldo: "Er war verdammt nervig"

Von Maximilian Lotz
Wayne Rooney und Cristiano Ronaldo spielten gemeinsam für Manchester United.

Wayne Rooney hat mit offenen Worten über seine gemeinsame Zeit mit Cristiano Ronaldo bei Manchester United gesprochen. Dabei ließ der englische Ex-Nationalspieler kein gutes Haar an CR7.

"Cristiano war so gut und gleichzeitig so verdammt nervig. Wahrscheinlich ist er jetzt nicht mehr so gut, aber wahrscheinlich ist er genauso nervig", sagte Rooney im Rahmen eines Galadinners in Manchester.

Außerdem sprach der jetzige Trainer von Derby County über das Duell mit seinem früheren Teamkollegen bei der WM 2006, als Ronaldo im Viertelfinale einen Platzverweis Rooneys provozierte. Der ehemalige englische Nationalspieler warf dem portugiesischen Superstar einen Hang zu Schauspielerei vor. "Er neigt zu Schwalben", sagte Rooney.

"Ich hatte überhaupt kein Problem mit Cristiano", ergänzte der 36-Jährige, schließlich habe er zuvor alles dafür getan, dass Ronaldo für eine Schwalbe die Gelbe Karte sieht. Allerdings kam Ronaldo damals ohne Verwarnung davon.

"Ich bin Engländer, er ist Portugiese. Wenn wir gegeneinander Spielen, schere ich mich einen Dreck um ihn. Er ist nicht mein Kumpel, aber wenn das Spiel vorbei ist, sind wir wieder Freunde", sagte Rooney. Die beiden Offensivspieler liefen von 2004 bis 2009 gemeinsam für Manchester United auf. Ronaldo war im vergangenen Sommer ins Old Trafford zurückgekehrt.

Manchester United: Rooney zieht über Ferdinand her

CR7 war aber nicht der einzige Ex-Teamkollege, der seit Fett wegbekam. Über Rio Ferdinand sagte Rooney: "Rio ist ein Spitzenspieler, aber er ist einfach arrogant."

Der frühere Abwehrspieler habe Rooney einst gesagt: "Du bekommst bei ManUnited viel Geld dafür, den Ball ins Tor zu schießen, also mach das einfach." Rooney konterte: "Mach deinen Job und gib mir den Ball, gib Ronaldo den Ball. Hör auf, herumzustehen und Mist zu bauen." Rio sei ein "feiner Kerl", ergänzte Rooney, "aber manchmal hat er vergessen, dass er ein Verteidiger ist."

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