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Fussball

FC Chelsea: Angeblich 200 Gebote für die Blues - Deadline am Freitagabend

Von Stefan Petri
Wer übernimmt den FC Chelsea vom bisherigen Besitzer Roman Abramovich?

Der Verkauf des FC Chelsea geht in seine heiße Phase: Bis Freitagabend um 22 Uhr deutscher Zeit müssen potenzielle Käufer ihre Angebote für den Premier-League-Klub abgegeben haben. Dabei traten im Laufe des Tages weitere prominente Interessenten auf den Plan - insgesamt sollen sogar bis zu 200 Gebote abgegeben worden sein.

Das berichtet unter anderem die englische Zeitung Independent. Allerdings wird die Zahl der realistischen Gebote in englischen Medien zwischen sieben und 20 angegeben.

Am Freitag wurden als weitere Interessenten unter anderem ein namentlich nicht genannter Milliardär aus dem arabischen Golf genannt. Dieser soll laut Talksport unter der Führung des ehemaligen Chelsea-Verteidigers Tal Ben Haim ein Angebot über zwei Milliarden Pfund abgegeben und weitere 500 Millionen Pfund an Investitionen versprochen haben.

Auch aus Südkorea gab es Neuigkeiten: Die C&P Sports Group und die Hana Financial Group wollen nach Angaben von CEO Catalina Kim ein Angebot abgeben. "Es hat noch nie ein Investment in einen Topklub aus Südkorea gegeben. Es ist an der Zeit, das zu ändern."

Laut dem Guardian hat zudem auch ein Fan-Zusammenschluss namens "ChelseaDAO" (Decentralised Autonomous Organisation) ein Angebot für zehn Prozent der Klub-Anteile abgegeben: Es benötige keinen Milliardär, um den Klub zu besitzen.

FC Chelsea: Tuchel in den Verkauf nicht involviert

Aussichtsreiche Chancen werden bislang einem Konsortium um Dodgers-Besitzer Todd Boehly und dem Schweizer Hansjörg Wyss zugestanden, dazu kommen diverse Interessenten aus den USA und England. Hier gibt es einen genauen Überblick über bislang bekannte Interessenten.

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel erklärte, er hoffe auf einen Besitzer, der "das Siegen liebt. Das wäre ein großes Plus." Er selbst sei in die Abläufe nicht involviert: "Absolut nicht, null. Hin und wieder bekomme ich Infos, aber wir haben einen vollgepackten Terminkalender, deswegen bin ich ganz froh, dass ich nicht über alle Einzelheiten informiert bin."

Zuständig für die Abwicklung des Verkaufs ist die New Yorker Bank Raine. Dabei sollen aus den eigegangenen Geboten drei in eine engere Auswahl kommen. Laut Telegraph sollen die Finalisten dann ein weiteres Gebot abgeben können, der endgültige Käufer könne schon im Lauf der kommenden Woche ausgewählt werden.

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