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Fussball

Guardiola kontert Kritik von Jürgen Klopp: "Können vor Gericht ziehen"

Von Marcus Blumberg
Pep Guardiola (l.) hat kein Verständnis für die Kritik von Jürgen Klopp an den Transfers von Manchester City.

Pep Guardiola hat die Kritik von Jürgen Klopp am Transfergebaren von Manchester City zurückgewiesen und zum Konter angesetzt.

Guardiola sagte auf einer Pressekonferenz am Samstag: "Einige Teameigner wollen profitieren, unsere Eigner hingegen wollen keinen Profit. Während andere nicht ins Team investieren, investieren wir, was wir können."

Dann legte Guardiola richtig los: "Früher waren da nur ein oder zwei Klubs. Nun haben wir Chelsea mit Abramovich und unseren Klub mit Scheich Mansour. Sie wollen in den Fußball investieren. Und wo ist das Problem? Wir haben Grenzen durch das Financial Fair Play und wenn andere nicht mit unseren Ausgaben einverstanden sind, können sie vor Gericht ziehen."

Anschließend erläuterte Guardiola die Transferaktivitäten Citys in diesem Sommer: "Wir haben Jack Grealish gekauft, weil wir Spieler für 60 Millionen Pfund verkauft haben. Unterm Strich haben wir also nur 40 Millionen Pfund ausgegeben. Wir halten uns absolut an die Regeln. In unserem Klub wollen die Eigner natürlich auch kein Geld verlieren, aber sie wollen Geld ausgeben, also können wir das machen."

Pep Guardiola: United gewann Titel mit mehr Geld als die anderen

Darüber hinaus stellte Guardiola klar: "Als Manchester United vor einigen Jahren viele Titel gewonnen hat, war das so, weil sie mehr Geld als andere Klubs ausgegeben haben. Erinnern Sie sich noch daran? Damals konnte City dies nicht machen, denn wir hatten noch nicht die Teameigner, die wir jetzt haben."

Guardiolas Worte kamen, nachdem Liverpool-Coach Jürgen Klopp zuvor die immensen Ausgaben von Klubs wie City und Chelsea lamentiert hatte. Klopp sagte zum Thema: "Wir können nicht Geld ausgeben, das wir nicht haben", um nachzulegen: "Diese Klubs haben offensichtlich keine Grenzen."

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