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Fussball

Timo Werner glücklich mit Chelsea-Wechsel, "aber vielleicht hätte ich auch nach Liverpool gepasst"

Von SPOX
Timo Werner holte gegen Torhüter Matthew Ryan einen Strafstoß heraus.

Nationalstürmer Timo Werner ist nach seinen ersten Wochen in London davon überzeugt, dass sein Wechsel zum FC Chelsea in diesem Sommer der richtige Schritt war. Der Angreifer sagte bei seiner offiziellen Antrittspressekonferenz am Mittwoch: "Es war eine schwierige Entscheidung, aber am Ende bin ich aufgeregt und zufrieden mit meinem Entschluss. Seit zwei Monaten bin ich jetzt hier und es fühlt sich richtig an."

Seine neue Mannschaft sei "großartig" und die Mitspieler "nett", so Werner weiter. Der Angreifer wechselte vor wenigen Monaten für 53 Millionen Euro Ablöse von RB Leipzig zu den Blues.

Vorangegangen war ein zäher Transferpoker, bei dem zunächst auch andere Klubs mitmischten. Allen voran Chelseas Premier-League-Rivale FC Liverpool. "Ja, als klar war, dass ich Leipzig verlasse, habe ich mit anderen Vereinen gesprochen", führte Werner aus: "Ich will nicht zu sehr über andere Klubs sprechen. Es gibt sicher gute Adressen wie Liverpool mit seinem tollen Team. Vielleicht hätte ich auch dorthin gepasst, aber am Ende wurde es Chelsea und es war die bestmögliche Wahl."

Chelsea und Trainer Frank Lampard hätten ihn nicht nur mit dem angestrebten Spielstil gelockt, sondern auch sonst überzeugend um ihn geworben. Werner nannte das Gespräch mit Ex-Profi Lampard "wirklich wichtig", denn dieser habe deutlich gemacht, dass er "dich nicht nur als Fußballspieler, sondern auch als Mensch sieht. Das bedeutet für mich viel."

Werner debütierte vor wenigen Tagen beim 3:1-Auftaktsieg gegen Brighton & Hove Albion für seinen neuen Klub in der Liga und hinterließ dabei einen starken Eindruck. Unter anderem holte er einen Strafstoß heraus und bekam anschließend in den Medien viel Lob für seinen Auftritt.

Werner: "Ich bin zu Chelsea gekommen, um Titel zu gewinnen"

Dem 24-Jährigen ist es auch wichtig, auf Anhieb in der neuen Liga zu bestehen. Dass die Premier League für viele Neuzugänge gewöhnungsbedürftig ist, weiß auch Werner. Er will auf der Jagd nach Titeln keine Ausreden gelten lassen: "Ich möchte nicht die Entschuldigung brauchen, dass es 10 bis 15 Spiele dauert, um sich hier zurechtzufinden. Wir wollen gewinnen und da darf man keine Spieler haben, die sich lange eingewöhnen müssen."

"Ich bin zu Chelsea gekommen, um Titel zu gewinnen", sagte Werner, der bis 2025 an seinen neuen Arbeitgeber gebunden ist: "Natürlich ist das ein großer Klub und der will gewinnen. Ich als Spieler will auch jedes Spiel gewinnen. Da ist es klar, dass wir Titel anstreben."

Am Sonntag feiert Werner sein Heimdebüt an der Stamford Bridge Dann trifft er am zweiten Spieltag der Premier League mit seinem neuen Team im Kracher auf Meister Liverpool - jenen Klub also, der auch seine Angel nach ihm ausgeworfen hatte.

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